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Lesedauer 2 Min.

Arthour Sadoun informiert über eine Krebs-OP

Vor einigen Wochen musste der Publicis-CEO einen bösartigen Tumor am Hals entfernen lassen. In einer persönlichen Videobotschaft macht er jetzt der Belegschaft Mut. Alle Krebszellen seien entfernt.
© W&V

Publicis-CEO Arthur Sadoun hat seine Mitarbeiter in einer persönlichen Videobotschaft über die Entfernung eines Tumors am Hals informiert, der sich als bösartig herausstellte. Die Krankheit sei allerdings in einem sehr frühen Stadium erkannt worden, so dass alle Krebszellen entfernt werden konnten. "Die Entscheidung zu treffen, Sie darüber zu informieren, ist mir schwergefallen", gibt Sadoun zu. Doch habe er sicherstellen wollen, dass die Mitarbeiter die Nachricht von ihm direkt und nicht über Dritte erhalten. Zudem entspreche der Schritt der Politik von Offenheit und Transparenz, für die er stehe.

Eine Videobotschaft von Publicis wäre auch nicht eine Videobotschaft von Publicis ohne eine Spur von Humor. So präsentierte der französische Agenturchef eine große Narbe am Hals mit den scherzhaften Worten: „Ich hätte mir gewünscht, dass der Arzt sie etwas diskreter gelassen hätte“. 

Seiner Aussage zufolge sei die Situation für ihn und seine Familie zwar schwierig gewesen. Doch blicke er optimistisch in die Zukunft. Im Mai und Juni wolle er sich in Paris einer angemessenen Behandlung unterziehen, um sicherzustellen, dass die Krankheit nie wieder kommt. "Ich bin nicht sicher, ob das für das französische Team gute Nachrichten sind", sagte Sadoun augenzwinkernd. Doch er versprach, sich Mühe geben zu wollen, die Agenturmitarbeiter in den Pariser Büros nicht zu sehr zu nerven. Wer ihn allerdings sehen wolle, sei herzlich in sein Büro an der Champs Elysee eingeladen.

Das Video endet mit dem Dank an seine Mitarbeiter - und der Bitte, auf sich und die eigene Familie aufzupassen.

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