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Lesedauer 7 Min.

WuV Community Icon Beautytainment: Der Beauty-Wettbewerb fordert etablierte Marken heraus

Der Beauty-Markt wird unübersichtlicher. Im Wettbewerb der Marken mischen längst auch Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, LED-Masken, Wearables  und Skin-Tech mit. Social-led Brands von Creators und Prominenten vervollständigen den Reigen im Schönheitssegment und buhlen um die (Frei-)Zeit der Konsument*innen. Mit Produktqualität überzeugen kann nur, wer, wem Aufmerksamkeit zuteilwird. Unterhaltung und kulturelle Einbettung werden für Beauty-Marken zur strategischen Notwendigkeit. 
Julia Basten

Julia Basten ist Managing Partner Strategy bei Publicis Media. In ihrer Rolle verantwortet sie die Verzahnung von Kreation, Media, Daten und Technologie.

© Publicis Groupe

Lange war der Beauty-Markt relativ klar strukturiert: traditionelle Marken, klar definierte Kategorien, hin und wieder junge Herausforderer, vergleichsweise stabile Wettbewerbsverhältnisse. Diese Ordnung ist passé. Heute konkurrieren klassische Beauty Brands mit Social-led Brands, Creator-Marken, K‑Beauty aus Asien, Supplement-Herstellern und sogar Tech-Unternehmen, die neue Bedürfnisse schaffen und befriedigen. Gleichzeitig entsteht mit „Skip-Care“ ein Gegentrend, getrieben von überforderten Konsumentinnen, die angesichts der gigantischen Produktvielfalt ihre eigenen Beauty-Routinen bewusst reduzieren.

Diese Marktfragmentierung hat zwei Effekte. Erstens steigt der Wettbewerbsdruck erheblich. Zweitens – und strategisch relevanter – verteilt sich Aufmerksamkeit auf immer mehr Akteure. Selbst traditionell starke Marken verlieren dadurch ihren Share of Conversation. Sichtbarkeit wird flüchtiger, Reichweite weniger nachhaltig.

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