Buy now, pay later
Wenn "Buy Now Pay Later" den Checkout zur Kreditprüfung macht
"Buy now, pay later" war für Onlinehändler lange vor allem ein Conversion-Thema: Die Finanzierung verschwand möglichst reibungslos im Checkout, Kunden konnten später zahlen, Händler den Kauf möglichst schnell abschließen.
Ab dem 20. November 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Verbraucherkredite. Erstmals werden dabei auch viele bislang ausgenommene Buy-now-pay-later-Angebote, zinsfreie Finanzierungen und Kleinstkredite erfasst. Für Onlinehändler rücken damit Bonitätsprüfung und Informationspflichten stärker in den Checkout.
Genau daraus entsteht ein Zielkonflikt, denn Händler sollen Verbraucher besser schützen und Kreditwürdigkeit genauer prüfen. Gleichzeitig kann jeder zusätzliche Schritt im Checkout zu Reibungsverlusten führen. Besonders heikel wird es, wenn ein Kunde erst eine Zahlungsart auswählt und anschließend erfährt, dass sie ihm nicht zur Verfügung steht.