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Apple-Brille: Darum wird sie so teuer

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Apples spektakulärer VR-Technik und mit Adobes KI-Fail rund um die Mona Lisa.
© W&V

Apple-Brille: Darum wird sie so teuer

Am Montagabend (5. Juni, 19 Uhr deutscher Zeit) ist Showtime bei Apple. Bloomberg-Experte Mark Gurman rechnet mit einer der längsten Apple-Keynotes der Geschichte, "die locker über zwei Stunden dauern könnte". Denn offenbar gibt es viel zu sehen. Apple hat jetzt vom "Beginn einer neuen Ära" getwittert. Erwartet werden mehrere neue Macs, darunter erstmals ein 15 Zoll großes MacBook Air – und natürlich die mysteriöse Datenbrille "Reality Pro" samt nagelneuem Betriebssystem xrOS.

Zweieinhalb Mal so hell wie ein OLED-Fernseher

Warum das VR-Headset mit gut 3.000 Dollar/Euro so spektakulär teuer sein soll, wird im Vorfeld langsam klarer. Denn Apple setzt offenbar auf aufwändigste und neuartige High-End-Technik. So sollen die jeweils 1,41 Zoll großen Micro-OLED-Displays in der Brille mit einer Auflösung von 4.000 ppi und einer Helligkeit von über 5.000 Nits kommen. Zur Einordnung: Die Retina-Bildschirme des iPhones haben jahrelang eine Schärfe von 326 ppi geboten. Und die neuesten OLED-Fernseher leuchten um die 2.000 Nits hell.

50-mal heller als die Meta-Brille?

Im Vergleich zu den mutmaßlichen 4.000 ppi und 5.000 Nits der Reality Pro kommt Metas Datenbrille Quest 2 nur auf 773 ppi und 100 (!) Nits. Die "absurd hohe" Auflösung und Helligkeit, so The Verge, soll zu einem Seheindruck wie mit normalem Augenlicht führen – sowohl bei den Anwendungen innerhalb des Headsets als auch beim Blick per Kamera nach draußen. Da erstaunt es nicht, dass zwei M2-Prozessoren nötig sind, um die Gerätschaft anzutreiben – was nicht nur den Batterieverbrauch in die Höhe treibt, sondern auch den Preis.

Das sind die Themen von TechTäglich am 1. Juni 2023:

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