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Apple Reality: So extrem teuer wird die Datenbrille

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit der Apple-Brille, die teurer wird als mancher High-End-Mac, und mit dem KI-Discjockey von Spotify.
© W&V

Apple Reality: So extrem teuer wird die Datenbrille

Apples erste VR-/AR-Datenbrille "Reality Pro", deren Premiere im Juni auf der hauseigenen Entwicklermesse WWDC erwartet wird (W&V berichtete), dürfte zumindest zu Beginn nur zum Nerd-Spielzeug taugen. Dafür sorgt nicht nur der bisher unklare Einsatzzweck – sondern vor allem auch der Preis, der noch höher liegen könnte als bisher vermutet. Wie Nikkei Asia und iMore berichten, rechnen Beobachter mittlerweile mit einem Preis zwischen 3.000 und 5.000 Dollar für die erste Generation von Tim Cooks virtueller Sehhilfe. Zu den Ursachen dafür zählen viel Handarbeit zum Start der Produktion – sowie die ungewöhnlich teuren und technisch aufwändigen 4K-Micro-OLED-Bildschirme, die in der "Reality Pro" verbaut sind.

Nur für eine Nischenkundschaft

Nikkei nennt 150 Dollar Produktionskosten pro Display – mehr als doppelt so viel wie aktuell beim iPhone 14 Pro mit rund 60 Dollar. Und Apple braucht jeweils zwei davon für ein Exemplar der Brille. Laut einer Quelle, die die Wirtschaftszeitung zitiert, soll "Apples erste Generation von AR-Geräten extrem teuer sein und nur passionierte Technikfreaks oder Premium-Kunden anziehen".

Die zweite Generation wird etwas günstiger

Zum Start findet die Produktion demnach beim chinesischen Auftragsfertiger Luxshare Precision statt – und nicht, wie bei Apple zur Einführung neuer Geräte üblich, bei Foxconn. Apples langjähriger Partner kommt dann beim Ableger "Reality One" zum Zug. Hier sollen in der zweiten Generation der Brille etwas vereinfachte Technik und Massenproduktion ab 2024 oder 2025 für günstigere Preise sorgen. Wobei "günstig" immer noch in der Region von 2.000 Dollar und mehr liegen dürfte – mehr als für manchen Mac in Top-Ausstattung. Apples weitere Strategie, so die Quelle von Nikkei Asia: "Apple hofft, den Preis in der zweiten Generation in einen erschwinglicheren Bereich zu drücken, um eine größere Nutzerbasis anzuziehen."

Das sind die Themen von TechTäglich am 24. Februar 2023:

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