Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple und Google: Gemeinsam gegen Stalker

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Apple und Google auf Stalker-Jagd und mit der ersten KI-Bierwerbung.
© W&V

Apple und Google: Gemeinsam gegen Stalker

Apples 2021 gestartete AirTags (ab ca. 32 Euro) sind nützlich, um verlegte Schlüssel, Geldbörsen oder Brillenetuis wiederzufinden. Das klappt daheim in der Sofaritze ebenso wie irgendwo auf der Welt mit verschollenem Reisegepäck. Denn sobald sich ein beliebiger Apple-Nutzer nähert, nimmt der AirTag im Koffer per Bluetooth mit dessen Gerät Kontakt auf – und meldet mit Apples "Wo ist?"-App seinen Standort. Die kleinen Chips sind aber als reiner "Sachen-Finder" gedacht – und nicht, um andere Menschen zu überwachen und zu stalken. Weil es immer häufiger passiert, dass in Beziehungen ein AirTag beispielsweise in eine Handtasche geschmuggelt wird, haben sich Apple und Google jetzt zu einer Allianz gegen unerwünschtes Tracking zusammengeschlossen.

Auch Wettbewerber wie Samsung sind dabei

Die US-Riesen haben einen gemeinsamen Vorschlag für einen Industriestandard vorgelegt, der Stalking mit AirTags und ähnlichen Geräten anderer Firmen ein für allemal verhindern soll. Wettbewerber wie Samsung, Tile, Chipolo, eufy Security und Pebblebee haben bereits ihre Unterstützung für den Standard zugesagt. Während Apple mit seinen Anti-Stalking-Maßnahmen bisher auf seine eigenen Geräte beschränkt war, sollen Nutzerinnen und Nutzer von iOS und Android künftig plattformübergreifend vor Stalking gewarnt werden – mit Funktionen, die fest in die Betriebssysteme integriert sind.

Weniger Belastung für potenzielle Opfer

Die Fertigstellung des Standards ist für Ende 2023 vorgesehen. In iOS und Android dürften die Funktionen dann 2024 landen. Die US-Initiative NNEDV gegen häusliche Gewalt begrüßt die gemeinsamen Maßnahmen der großen Hersteller gegen Stalking. Direktorin Erica Olsen: "Diese neuen Standards werden die Möglichkeiten des Missbrauchs dieser Technologie minimieren und die Belastung potenzieller Opfer beim Aufspüren unerwünschter Tracker verringern."

Das sind die Themen von TechTäglich am 3. Mai 2023:

Neueste Beiträge

Interview
WuV Community Icon Darum landen viele Agenturen beim KI-Rollout im Chaos
KI-Tools gehören inzwischen zum Agenturalltag. Trotzdem bleibt der Produktivitätsschub oft aus. Tobias Hagenau erklärt, warum kulturelle und technische Hürden den KI-Rollout bremsen.
8 Minuten
14. Jul 2026
Halleluja Sauna
WuV Community Icon Wie drei Brüder ihre Schreinerei zur Millionenmarke machten
Aus einer Schreinerei mit 500.000 Euro Umsatz bauten drei Brüder die bekannte Saunamarke „Halleluja“. Im W&V-Interview erklärt Geschäftsführer Simon Bauer, wie Werbung, Vertrieb und KI das Wachstum antreiben.
9 Minuten
14. Jul 2026
Agentic Commerce
WuV Community Icon KI im Handel: Warum Kunden die Kontrolle nicht abgeben
Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt KI beim Online-Shopping, doch nur sechs Prozent würden ihr den Kauf überlassen. Das zeigt eine aktuelle Deloitte-Studie. Für Händler beginnt der Wettbewerb um Vertrauen deshalb lange vor dem Checkout.
6 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Audioproduktionen
WuV Community Icon Warum KI-Stimmen jetzt in den Deepfake-Check müssen
Ab August verlangt der EU AI Act mehr Transparenz bei Deepfakes und bestimmten KI-generierten Inhalten. RMS-CEO Stefan Mölling erklärt im W&V-Interview, was das für KI-Stimmen in Audiospots bedeutet.
9 Minuten
TechTäglich
Apple: Das sind die Pläne für 2023
Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den Apple-Plänen 2023 und dem Besten zum Fest für die Kategorie "Fitness und Gesundheit".
4 Minuten
24. Nov 2022
Prozesschaos
WuV Community Icon Wie schlechte Prozesse das Marketing ausbremsen
Eine Allgeier-inovar-Studie zeigt, wie teuer ineffiziente Abläufe werden: Jeder dritte Beschäftigte verliert rechnerisch bis zu 28 Arbeitstage im Jahr. Im Interview erklärt Marketingleiter Boris Wöhlecke, warum KI allein daran wenig ändert.
8 Minuten
22. Jun 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige