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Homeoffice: Produktivität sinkt um 18 Prozent

Homeoffice sorgt für zufriedenere Beschäftigte, für eine gesündere Work-Life-Balance und für weniger Pendeln – das besagen viele Studien. Eine neue Untersuchung kommt nun aber zu ganz anderen Ergebnissen.
© W&V

Homeoffice: Produktivität sinkt um 18 Prozent

Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben – auch nach Corona. Und trotz Chefinnen und Chefs, die ihre Beschäftigten lieber wie eh und je im Büro unter Kontrolle haben. Es gibt viele Studien, die ergeben haben, dass eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, der Wegfall des Pendelns und mehr Zeit für die Familie die Produktivität der Arbeitnehmer erhöhen. Eine neue Untersuchung des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der University of California bringt nun aber ganz andere Ergebnisse. Demnach sinkt die Produktivität von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Homeoffice deutlich – und zwar um bis zu 18 Prozent.

Hybridlösung als idealer Mix

Die Studie hat die Arbeitsleistungen von 235 Datenerfassern und Erfasserinnen in Chennai/Indien untersucht – mit einer Gruppe im Büro und einer Vergleichsgruppe im Homeoffice. Im heimischen Umfeld lag die Arbeitsleistung laut Techspot dabei um 18 Prozent niedriger. Die freie Einteilung der 35 Wochenstunden, mehr Ablenkung und heimische Verpflichtungen wie Kinderbetreuung sorgen demnach für diesen Rückgang. MIT-Professor David Atkin, einer der Autoren der Studie, empfiehlt als idealen Kompromiss eine Hybridlösung aus Homeoffice und Büropräsenz, die beiden Seiten gerecht wird.

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