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HomePod 2023: Fünf Geheimnisse aufgespürt

Erste US-Tester konnten schon das Ohr an den neuen HomePod 2023 von Apple legen. Und sie haben offenbar auch schon mit dem Schraubenzieher im Inneren rumgewühlt. Anders ist nicht zu erklären, dass fünf Geheimnisse des Geräts jetzt schon gelüftet wurden.
© W&V

Apple hat wie von W&V berichtet einen neuen HomePod der 2. Generation vorgestellt. Erste US-Tester konnten offenbar schon Hand (und Ohr) anlegen. Mittlerweile ist durch die Abhör-Aktion über die von Apple selbst veröffentlichten Specs hinaus spannendes Neues bekannt geworden.

Fünf Geheimnisse des neuen HomePod der 2. Generation – hier offengelegt:

Geheimnis 1: Kein S8-Chip wie in der neuesten Apple Watch sitzt tief drin in dem Speaker. Apple hat sich für den Vorgänger S7 entschieden, der zuvor in der Apple Watch 7 aus dem Jahr 2021 zum Einsatz kam. Ist das ein Manko? Experten glauben nein: Der S7 biete eine starke Rechenleistung bei Siri-Anfragen. Abfragen und Musikwiedergaben sollen mit diesem Chip viel flüssiger als beim HomePod der 1. Generation von der Hand gehen. Der Einbau genau dieses Chips hat wohl auch noch einen anderen, von Apple verheimlichten Grund: Der S7 ist eine Art Vorbereitung für noch Größeres, er eignet sich (später) auch dazu, größere Touchscreens zu verbauen. Schließlich werden Apple noch viel mehr Pläne für Smart-Home-Gadgets zugetraut...  

Geheimnis 2: Wer noch die 1. Generation des HomePod im Schrank stehen hat und glaubt, er könne zum Beispiel zwei alte HomePods mit zwei neuen HomePods aus 2023 verbinden, um einen Mega-Sound zu entfachen, der irrt gewaltig. HomePod 1 und HomePod 2 sind NICHT kompatibel. Bitter!

Geheimnis 3: Apple verbaut nur noch vier statt sechs Mikros im neuen HomePod. Ist das neue Modell damit schlechter ausgerüstet als das alte? Wunder der Technik, nein: Das neue vierteilige Mikrofonsystem kann Sprachassistentin Siri jetzt aus viel größerer Entferung starten, weil die neuen Mikros viel sensitiver sind.   

Geheimnis 4: Keine Stolperaktion mehr, wenn der HomePod mal von Zimmer zu Zimmer umgestellt wird. Hatte Apple im 1. Modell noch ein festverbautes Stromkabel integriert, gibt es im Modell 2023 endlich ein abnehmbares Kabel. Stolperfallen adé!

Geheimnis 5: Gemein! Die Bastler haben entdeckt, dass Apple bereits im HomePod mini Sensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit verbaut hatte. Aber: Verbaut heißt nicht aktiviert. Die Sensoren waren im Mini intern gesperrt und konnten somit von Käuferinnen und Käufern weder entdeckt noch genutzt werden. Im neuen großen HomePod sind die gleichen Sensoren verbaut. Nur, diesmal hat Apple sie aktiviert. Und so können Userinnen und User die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit im Zimmer checken. Experten erwarten, dass Apple die Sensoren dann in Kürze auch für die Mini-HomePods freischaltet. 

Der neue große HomePod wird ab 3. Februar im Handel sein und 349 Euro kosten.  

Das sind die Themen in TechTäglich am 20.1.2023:

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