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Lesedauer 3 Min.

Ikea launcht Raumplaner mit künstlicher Intelligenz

Die eigene Wohnung virtuell ausräumen und mit dem neuen 3D-Raumplaner von Ikea neu einrichten: Das ist mit der Ikea-App und auf der Website des Möbelriesen ab sofort möglich. Ermöglicht wird das durch künstliche Intelligenz.
© W&V

Wie würde die eigene Wohnung wohl mit nagelneuen Ikea-Möbeln statt der vorhandenen Einrichtung aussehen? Was bislang viel eigene Vorstellungskraft erforderte, ist in der neuesten Version der Ikea App und auf Ikea.de ab sofort mithilfe künstlicher Intelligenz virtuell darstellbar. "Ikea Kreativ" nutzt moderne 3D-Technik und KI, um im Raumplaner die Wohnung virtuell aus- und stattdessen die Wunschmöbel des schwedischen Möbelhausen einzuräumen. Jeremy Drury, Chief Digital Officer bei Ikea Deutschland: "Mit Ikea Kreativ schaffen wir ein interaktives Erlebnis, bei dem die Menschen den Zauber der Ikea Einrichtungshäuser in einem virtuellen Raum erleben." 

Mit dem "Möbelradierer" ausräumen 

Im Zentrum von Ikea Kreativ steht das Einscannen und Gestalten des Wohnraums anhand von Fotos, die mit dem Weitwinkelobjektiv des eigenen Smartphones aufgenommen werden. Die Bilder werden im Ikea-Profil in der App oder auf der Website gespeichert und mit einem auf KI basierenden "Möbelradierer" ausgeräumt. Dabei können nicht nur Möbelstücke entfernt werden, sondern auch alle anderen Gegenstände, die eventuell für Unordnung in den eigenen vier Wänden sorgen. Im nächsten Schritt lassen sich Produkte von Möbelstücken über Accessoires bis hin zu Teppichen aus dem Ikea-Sortiment in der virtuellen Wohnung platzieren.    

Virtuelle Ausstellungsräume als Alternative 

Wer seine eigene Wohnung nicht scannen möchte, hat alternativ die Wahl zwischen mehr als 50 virtuellen Ausstellungsräumen, die beliebig eingerichtet werden können. Fertig dekorierte Räume lassen sich mit Freunden oder im Social Web teilen, außerdem lassen sich ausgewählte Produkte direkt in den Warenkorb legen und online bestellen oder im Wunsch-Ikea zur Abholung reservieren.   

Drury: "Wir sehen großes Potenzial darin, durch den Einsatz innovativer Technologien das Einkaufserlebnis zu verbessern und den Übergang zwischen unserem Online-Angebot und dem Besuch im Einrichtungshaus nahtlos möglich zu machen."

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