Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Im Auto: Porsche und Apple jetzt vereint

Vorreiter bei digitalen Entertainmentsystemen: Porsche ist der erste Automobilhersteller, der Fahrzeugfunktionen seiner App in Apple CarPlay integriert. Die neuen Funktionen und die Strategie dahinter.
© W&V

Entertainment-Systeme, die iOS- oder Android-Smartphones aufs Autodisplay spiegeln, werden immer wichtiger. Apples CarPlay und Android-Auto von Google beherrschen den Markt, kommen aber nicht in jedem Fahrzeug zum Zug. So verbannte General Motors kürzlich CarPlay "für immer" aus seinen Autos. Ohne Begründung. 

Porsche geht den entgegengesetzten Weg. Porsche und Apple vereint: Der Autobauer ist dabei der erste Automobilhersteller, der Fahrzeugfunktionen seiner App in Apple CarPlay integriert.

Die Porsche-Fahrzeuge verstehen sich jetzt noch besser mit CarPlay. Der Autokonzern hat die My Porsche-Software verbessert und verändert. Der deutlich flüssigere Wechsel zwischen der Porsche-UI und CarPlay ist einer der Vorteile. Ab sofort passen auch die Looks der Icons und Apps zum Design von Porsche. Porsche hat dazu auch die von Apple eigens entworfene Typo "San Francisco" genutzt. Einzug halten Apple Maps, Apple Music und Apple Wetter.

Porsche habe die Kundenwünsche umgesetzt, erklärte der verantwortliche Produktmanager Cyril Dorsaz gegenüber dem Portal ArsTechnica. Eingesetzt wurde ein Apple-eigenes Werkzeug, das Automaker Toolkit, das die Einbindung von CarPlay-Apps besonders verbessert.

Ob Porsche auch am kommenden CarPlay 2.0 interessiert ist, verrät das Unternehmen noch nicht. Das Update wurde bereits letztes Jahr von Apple angekündigt – es ist allerdings ziemlich still darum geworden. Porsche dürfte aber auch hier Vorreiter werden. Die Kunden, die häufig über iPhone, iPad und Apple Watch verfügten, seien mit der UI "sehr vertraut".  

Alle TechTäglich-Meldungen sind im Tech-Channel von W&V zu finden.

Neueste Beiträge

Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026
Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige