Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Künstliche Intelligenz: Die zehn besten Tipps (3)

ChatGPT und Dall-E2, Bard und Midjourney – künstliche Intelligenz ist höchst umstritten. Und sie kann schon heute enorm nützlich sein. W&V liefert die zehn besten und wichtigsten aktuellen Tipps zu KI. Heute der dritte und letzte Teil.
© W&V

Künstliche Intelligenz: Die zehn besten Tipps (3)

8. Vorsicht, KI-Falle

Wie bei jeder neuen Internet-Technik sind auch bei der künstlichen Intelligenz längst Kriminelle auf den Zug aufgesprungen – und versuchen, Nutzer abzuzocken. Die Tricks reichen von Spam-Mails rund ums Thema KI bis hin zu zweifelhaften Apps wie "Genie – AI Chatbot". Sie verlangen 80 Euro und mehr für ein Jahresabo und für Leistungen, die es im Netz auch kostenlos gibt.

9. Suchen mit KI

Googles neuer Such-Chat Bard ist offiziell bisher nur für Tester aus den USA und Großbritannien verfügbar. Diese Beschränkung lässt sich mit einer VPN-App, die die Herkunft der Anfrage verschleiert, zwar leicht umgehen. Aber weil die Ergebnisse von Bard bisher eher langweilig und eingeschränkt sind, lohnt sich das kaum. Spannender ist Microsofts Suchmaschine Bing, deren neuer Chat bereits auf ChatGPT-4 zurückgreift.

Sie beantwortet selbst die neuesten Anfragen à la "Wie hat Sadio Mané auf die Champions-League-Niederlage des FC Bayern reagiert?" verblüffend aktuell, clever und kurzweilig. Auf Wunsch dichtet sie sogar, wenn auch noch ein wenig holprig: "Bastian Schweinsteiger, ein Mann von Welt, hat viele Gegner mit seinen Toren gequält." Die Nutzung klappt bisher nur mit Microsofts kostenlosem Edge-Browser. Wer sich beim neuen Bing auf die Warteliste setzt, wird mittlerweile sehr schnell freigeschaltet.

10. Videos mit KI

Sprecher samt Video für Präsentationen, für YouTube oder für den eigenen Podcast gibt es jetzt auch mit künstlicher Intelligenz. Die Website Synthesia bietet KI-Sprecherinnen und Sprecher, die sich frei gestalten lassen, und die überzeugend in rund 140 Sprachen parlieren. Sie erstellen aus geschriebenem Text Videos. Laut Anbieter nutzen bereits über 50.000 Kunden den Service.

Und wie bei allen der meist kostenlosen KI-Seiten gilt: Die Firmen sammeln die E-Mail-Adressen von Nutzern vor allem auch für Werbezwecke, oder um sie weiterzuverkaufen. Wer Spam vermeiden will, meldet sich mit einer Einmal-Adresse an, die er nicht im Alltag braucht und später wieder löschen kann.

Das sind die Themen von TechTäglich am 13. April 2023:

Neueste Beiträge

Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige