Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Mann begräbt Frau und zerstört ihre Watch, damit Hilfe ausbleibt

Ein Gerichtsfall aus dem US-Bundesstaat Washington erhitzt die Gemüter. Ein Ehemann wollte seine Frau loswerden und griff dafür zu rabiaten Mitteln. Der erschütternde Fall – und wieso die Apple Watch eine Hauptrolle spielt.
© W&V

Diese wahre Geschichte klingt wie ein Schauerroman von Edgar Allan Poe: Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Washington steht derzeit vor Gericht. Chae. A. (53) wird versuchter Mord vorgeworfen. Er soll seine Frau Young A. lebendig begraben haben und danach ihre Apple Watch absichtlich mit einem Hammer zertrümmert haben – weil sie mit der Uhr die Polizei rufen wollte.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Verurteilung wegen versuchten Mordes ersten Grades, Entführung ersten Grades und Angriff durch häusliche Gewalt ersten Grades.

Die Staatsanwaltschaft glaubt laut übereinstimmenden US-Medienberichten: Chae A. stach seine Frau mit einem Messer in die Brust, fesselte sie mit Klebeband. Der Frau gelang es dann, über ihre Apple Watch die Polizei anzurufen, aber ihr Mann entführte sie, kurz bevor die Polizei eintraf.

In den Gerichtsdokumenten ist zu lesen, dass Chae A. die Apple Watch mit einem Hammer vom Handgelenk seiner Frau geschlagen haben soll. Es half aber nicht: Der Notruf ging trotzdem bei der Polizei ein.

Angeblich fuhr Chae A. dann seine Frau in einen Wald und begrub sie in einem Loch, das er mit Erde und Ästen auffüllte. Stunden später konnte sich die Frau freischaufeln. Ein Sheriff habe sie anschließend verstört hinter einem Schuppen entdeckt.

Die Polizei stellte den Ehemann noch im Wald, in der Nähe des Grabes. Fragmente der Apple Watch wurden an einem Klebeband gefunden, das am Tatort sichergestellt wurde.

Chae A. plädiert dennoch auf "nicht schuldig". Der Prozess wird am 16. November fortgesetzt.

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige