13. Jul 2026
Lesedauer 5 Min.
Techonomics
Media: Das Ende der Blackbox-Deals
Budgetdruck und steigende Transparenzanforderungen bringen das bisherige Curation-Modell ins Wanken. Mit neuen Self-Service-Lösungen gewinnen Marken und Agenturen Einblick in Kosten, Datenquellen und Inventar – und damit mehr Einfluss auf die Wirkung ihrer Kampagnen.
Die ursprüngliche Logik von Curation war simpel: Ein Kurator bündelt Inventar und Daten zu einem Paket, das Werbetreibende oder Agenturen unkompliziert buchen können. In der Praxis lief dieser Prozess lange erstaunlich analog ab. Agenturen kontaktierten Kuratoren per E-Mail, beschrieben ihre Zielgruppe oder Kampagnenziele und erhielten anschließend Tabellen mit den PMP-Deal-Informationen (Private Market Place) zurück. Diese Listen enthielten jedoch keine tieferen Einblicke in die tatsächliche Struktur der Deals.