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Schmutz-Attacke aufs neue Klapp-Samsung

Sand, Staub und Feuer – mit diesem Aggro-Test ist ein einschlägig bekannter Youtuber Samsungs neuem Klapp-Handy Galaxy Z Fold 4 zu Leibe gerückt. Dabei hat sich der Doppeldecker tapfer geschlagen.
© W&V

Schmutz-Attacke aufs neue Klapp-Samsung

Samsungs neues Klapp-Phone Galaxy Z Fold 4, das ab sofort auf dem Markt ist, bietet faszinierende Technik zu enorm hohen Preisen ab rund 1.600 Euro. In den Kosten inbegriffen sind nach wie vor Zweifel an der Langlebigkeit und Robustheit des Doppeldeckers. Nachdem die ersten Generationen teils große Probleme mit dem empfindlichen Klappmechanismus hatten, hat Samsung intensiv nachgearbeitet. Im neuen Ausdauer-Test von Youtuber JerryRigEverything, der eine regelrechte Schmutz-Attacke auf das Handy gestartet hat, schlägt sich das Fold 4 nun relativ tapfer und solide. So "unkaputtbar", wie Samsung verspricht, ist es aber nach wie vor nicht.

Achtung auf die Fingernägel!

Die Kratzfestigkeit des Front-Bildschirms bleibt auf der bekannten Mohs-Skala bei ordentlichen 6 von maximal 10 Punkten – trotz des Umstiegs aufs neue Gorilla-Glas Victus Plus. Das hat der Vorgänger Fold 3 ebenfalls schon geschafft, und bei diesem Wert liegt auch das iPhone 13. Das innere Doppel-Display aus Kunststoff schafft dagegen nur Mohs 2 bis 3. Deshalb mahnt Samsung auch, beim Bedienen auf die Fingernägel aufzupassen.

Bildschirm-Reparaturen werden günstiger

Über das Gelenk in der Mitte kann immer noch Staub und Schmutz ins Gerät eindringen – was in Jerry Rigs Aggro-Test mit Sand, Staub und Feuer zwar unschön aussieht, die Funktion aber nicht beeinträchtigt. Gut: Wenn das Fold 4 versehentlich kraftvoll in die falsche Richtung aufgeklappt wird, zerbricht es nicht, sondern hält die Bewegung aus. So robust und stabil wie ein normales Smartphone ist das Klapp-Samsung nach wie vor nicht. Aber Käufer müssen sich weniger Sorgen als früher um ihr teures Spielzeug machen. Und Bildschirm-Reparaturen sollen mit Samsungs CarePlus-Versicherung bald unter 100 Euro kosten.

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