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Snapchat entschuldigt sich für seinen neuen Chatbot

Der Snapchatbot ist da! Die neue künstliche Intelligenz des Instant-Messaging-Dienstes soll menschenähnliche Unterhaltungen ermöglichen. Doch für Unzulänglichkeiten der KI bittet Snap schon im Voraus um Entschuldigung.
© W&V

Snapchat entschuldigt sich für seinen neuen Chatbot

Ohne KI und Chatbots geht nichts im Tech-Jahr 2023. Nun zieht auch Snapchat nach – obwohl Hersteller Snap von der Technik offenbar selbst noch nicht überzeugt ist. Die neue künstliche Intelligenz namens "My AI" basiert auf ChatGPT und ist vorerst nur für Abonnenten von Snapchat Plus (4,49 Euro im Monat) verfügbar. Snap beschreibt die Möglichkeiten der Software in seiner offiziellen "Say Hi to My AI"-Ankündigung so: "Die KI kann Geburtstagsgeschenke für Deine beste Freundin oder Deinen besten Freund empfehlen, einen Wanderausflug für ein langes Wochenende planen, ein Rezept für ein Abendessen vorschlagen oder sogar ein Haiku über Käse schreiben."

Neigt zum Halluzinieren

Wie sinnvoll der Einsatz des Snapchatbots ist, und wie groß der praktische Nutzen  – daran hat offenbar auch Snap selbst noch seine Zweifel. Im Blogpost weist das US-Unternehmen ausdrücklich auf das Phänomen des "Halluzinierens" hin. Dabei spuckt die KI zweifelhafte oder komplett unwahre Informationen aus, die nicht immer auf den ersten Blick als Fake zu erkennen sind.

Beipackzettel für künstliche Intelligenz

Deshalb warnt Snap: "Wie alle KI-gesteuerten Chatbots neigt auch My AI zum Halluzinieren und kann dazu gebracht werden, so ziemlich alles zu sagen. Bitte sei Dir seiner vielen Unzulänglichkeiten bewusst – und Sorry im Voraus. Bitte gib keine Geheimnisse an My AI weiter und verlasse Dich nicht auf seine Ratschläge." Die Kalifornier erfinden damit den Beipackzettel für künstliche Intelligenz: "Zu Risiken und Nebenwirkungen frage bitte Deine Entwicklerin oder Deinen Entwickler."

Das sind die Themen von TechTäglich am 1. März 2023:

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