Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Temu: Warnung vor der Nummer-1-App (1)

Deutschlands aktuelle Nummer 1 unter den Gratis-Apps für iOS und Android ist nicht Tiktok, ChatGPT oder WhatsApp – sondern Temu. Bei der Shopping-App aus China sind die Preise teilweise absurd niedrig, und die Risiken umso höher.
© W&V

Temu: Warnung vor der Nummer-1-App (1)

Halb Deutschland ist verrückt nach einer neuen Shopping-App aus China. "Temu" ist aktuell die Nummer 1 der kostenlosen iPhone- und Android-Charts. Die Chinesen werben mit dem Motto "Shoppe wie Milliardäre", mit Gratis-Versand und mit "bis zu 90 Prozent Rabatt". Dabei muss man zum Einkaufen gar nicht reich sein. Denn Mode, Kosmetik oder Haushaltsartikel sind bei Temu (sprich: Tii-Muh) teils absurd billig. Doch der Schnäppchenrausch hat seine Schattenseiten. W&V verrät, warum beim China-Shopping Vorsicht angesagt ist. Heute: Teil 1.

Was bietet Temu?

Die App mit dem knallbunten Design versteht sich als Mix aus Amazon und dem chinesischen Billig-Modehändler Shein. Hier gibt es fünf Paar Socken für 44 Cent, einen Avocadoschneider für 53 Cent, eine Massagebürste für 87 Cent, eine Sonnenbrille für 2,69 Euro oder Musik-Ohrstöpsel à la AirPods für 4,40 Euro. Die Auswahl erinnert an Amazon, nur zu einem Bruchteil der Preise. Glücksspiele innerhalb der App, Coupons oder Rabattmünzen setzen auf den Spieltrieb der Nutzer und sollen die Lust aufs Einkaufen fördern.

Warum sollte man beim Bestellen vorsichtig sein?

Die erst im April vom chinesischen Konzern Pinduoduo in Deutschland gestartete Plattform verkauft nicht selbst Waren, sondern ist nur ein Marktplatz für selbstständige Händler. Wer Glück hat, bekommt wie bestellt seine Artikel, die mit langen Lieferzeiten meist direkt aus China geliefert werden. Doch wer an ein schwarzes Schaf gerät, kann Pech haben. Häufig kommen Einkäufe gar nicht an, oder es werden Zollgebühren fällig, die nicht vereinbart waren.

Das sind die Themen von TechTäglich am 26. Juni 2023:

Neueste Beiträge

Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige