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Twitter sperrt Musks Flugzeug-Stalker

Die unendliche Fehde zwischen Twitter-Chef Elon Musk und seinem "Flugzeug-Stalker" geht in die nächste Runde. Nach einem nächtlichen Vorfall in Los Angeles hat Twitter den Account @elonjet jetzt gesperrt.
© W&V

Elon Musk will bei Twitter wieder für Meinungsfreiheit sorgen. Doch wenn es um sein eigenes Leben und seine Privatsphäre geht, wünscht sich der neue "Chief Twit" dann doch etwas weniger Freiheit. Twitter hat nun das Konto @elonjet des jungen Programmierers Jack Sweeney gesperrt, der bereits seit 2021 die Flugbewegungen von Elon Musks Privatjet getwittert hat. Dazu hat der 20-jährige Student einen Bot entwickelt, der die öffentlich verfügbaren Positionsdaten der internationalen Flugorganisation ICAO anzapft und für Twitter aufbereitet. Nachdem Musk zuletzt zugesagt hatte, Sweeneys Account nicht zu sperren, wurde das Konto nun doch stillgelegt, wie die BBC berichtet.

Musk droht mit juristischen Schritten

Am 7. November hatte Musk noch getwittert: "Mein Engagement für die Meinungsfreiheit geht sogar so weit, dass ich das Konto, das meinem Flugzeug folgt, nicht sperre, obwohl dies ein unmittelbares persönliches Sicherheitsrisiko darstellt." Nun darf @elonjet doch nicht mehr twittern, so Elon Musk: "Jedes Konto, das Echtzeit-Standortdaten von jemandem veröffentlicht, wird gesperrt, da dies eine Verletzung der physischen Sicherheit darstellt. Das gilt auch für das Posten von Links zu Websites mit Echtzeit-Standortinformationen." Er will gegen Sweeney nun juristisch vorgehen.

Nächtlicher Vorfall in Los Angeles

Die Kehrtwende erfolgte offenbar, nachdem ein Auto, in dem Musk-Sohn "Lil X" transportiert wurde, in Los Angeles nach Angaben des Twitter-Chefs von einem Stalker aufgehalten wurde, der sich auf die Motorhaube geworfen haben soll. Sweeney bestreitet, etwas mit dem Vorfall zu tun zu haben. Seine Auseinandersetzung mit Musk hat eine längere Vorgeschichte. Schon vor gut einem Jahr hatte der Tesla-Chef den Studenten aufgefordert, die Flugdaten nicht mehr zu veröffentlichen. Sweeney war dazu bereit – aber nur, wenn ihm Musk dafür ein Tesla Model 3 spendiert.

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