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Videochat: KI zieht Nutzern virtuelle Hosen an

Wer im Home Office gerne Luft um die Beine hat, kann sich mit einer neuen App vor peinlichen Szenen beim Videochat schützen. Sie zieht Nutzern beim Aufstehen eine virtuelle Hose an.
© W&V

Videochat: KI zieht Nutzern virtuelle Hosen an

Hosenloses Videochatten scheint in einigen Kreisen tatsächlich ein relevantes Thema zu sein. Wer sich für Zoom, Teams oder WebEx nur schnell ein repräsentatives Oberteil überwirft, aber untenrum in der Boxershorts oder im Schlüppi bleibt – der muss aufpassen, nicht plötzlich aufzustehen und für eine peinliche Szene zu sorgen. Der von Youtube bekannte Programmierer "Everything is Hacked" hat jetzt eine Lösung parat: Sein neuer Filter namens "Pants", den es für die großen Videochat-Plattformen gibt, zieht hosenlosen Nutzern beim Aufstehen ein virtuelles Beinkleid an. Darüber berichtet der Standard aus Wien.

Optimale Hosendarstellung nur von vorne

Dabei ist die künstliche Intelligenz darauf getrimmt, zu erkennen, wenn der Nutzer aufsteht – zum Beispiel, um Unterlagen aus dem Schrank zu holen. Wenn die Software dabei ein Bekleidungsproblem erkennt, blendet sie eine Hose ein. Das funktioniert in ersten Tests ordentlich, aber noch nicht problemfrei. Denn optimal ist die Hosendarstellung bisher nur von vorne. Wenn der Nutzer von der Seite oder von hinten zu sehen ist, ist die Not-Hose verzerrt oder gar nicht mehr vorhanden. Hier können aber auch andere interessierte Nutzer die Software verbessern. Denn der Entwickler lässt in Sachen Programmierung die Hosen runter und stellt den Code auf Github zur Verfügung.

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