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Vision Impossible: Muss Apple den Namen seiner Brille ändern?

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Namensärger für Apple und mit KI-Stimmen für die Beatles und für den neuen RTL-Pumuckl.
© W&V

Vision Impossible: Muss Apple den Namen seiner Brille ändern?

Namensstreitigkeiten beim Start neuer Apple-Produkte sind nichts Neues. Denn die meisten technischen Begriffe wurden irgendwie, irgendwo, irgendwann von einem anderen Unternehmen schon benutzt. Beim iPhone musste sich Apple 2007 mit Cisco einigen, das seit 1999 diverse Telefone mit diesem Namen auf den Markt gebracht hatte. 2012 zahlte Apple 60 Millionen Dollar für den Namen iPad an die chinesische Firma Proview. Nun hat es auch die neue Mixed-Reality-Brille Vision Pro erwischt. Und diesmal hat Apple einen mächtigen Gegner, der auf seine Rechte pochen dürfte. Ansonsten heißt es: Vision Impossible!

Huawei hält die Rechte bis 2031

Denn der chinesische Tech-Riese Huawei hält auf seinem Heimatmarkt die Rechte am Namen "Vision Pro" und allgemein an "Vision" für Elektronikgeräte. So verkauft Huawei Fernseher und sogar smarte Brillen unter der Bezeichnung "Vision". Laut der chinesischen Website MyDrivers wurden die Markenrechte Huawei am 16. Mai 2019 erteilt, und sie gelten noch bis zum 27. November 2031.

Komplizierte Lage rund um Huawei

Wenn Apple seine Brille auf dem bedeutenden chinesischen Markt als "Vision Pro" verkaufen will, muss es sich laut MacRumors also mit Huawei einigen. Wegen der Handelssanktionen, die dem chinesischen Konzern aktuell die Nutzung von US-Technik verbieten, könnte das um so komplizierter werden.

Das sind die Themen von TechTäglich am 14. Juni 2023:

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