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Lesedauer 9 Min.

WuV Community Icon Wie sichtbar ist Ihre Marke bei ChatGPT? Warum die Antwort schwieriger ist als gedacht

KI-Sichtbarkeit wird für Marken zum neuen Messfeld. Doch wie belastbar sind die Scores? SMAWAX-Geschäftsführer Marcel Richter legt offen, wo Simulation endet, Messung beginnt und warum einzelne Werte wenig aussagen.
Marcel Richter

Marcel Richter

© Smarketer

60 Sekunden sollen genügen, um herauszufinden, wie sichtbar eine Marke in KI-Antworten ist. Mit diesem Versprechen startet SMAWAX einen kostenlosen „AI Quick Check“. Doch wer dabei erwartet, dass ChatGPT, Perplexity oder Google live mit realen Nutzerfragen abgefragt werden, dürfte überrascht sein: Genau das passiert beim kostenlosen Check nämlich nicht.

Stattdessen erzeugt ein Sprachmodell acht mögliche Suchanfragen und simuliert die dazugehörigen Antworten. Grundlage ist ein zuvor über Google erstelltes Marken- und Wettbewerbsprofil. SMAWAX bezeichnet das Ergebnis deshalb selbst nicht als Messung an einer konkreten KI-Oberfläche, sondern als Indikator.

Für Marketingverantwortliche ist an dieser Stelle vor allem eine Frage relevant: Was messen die zahlreichen neuen Tools zur KI-Sichtbarkeit eigentlich und wie belastbar sind die Scores, mit denen Marken ihre Präsenz in ChatGPT & Co. bewerten sollen?

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