Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple: 40 Prozent weniger Gehalt für Tim Cook

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit weniger Geld für den Apple-Chef und mit dem Elon-Musk-Rätsel um "kaputte" Twitter-Apps.
© W&V

Apple: 40 Prozent weniger Gehalt für Tim Cook

Tim Cook verdient 2023 weniger – aber immer noch nicht wenig. Das Gehalt des Apple-Chefs sinkt dieses Jahr um über 40 Prozent von 84 Millionen Dollar auf nach wie vor beeindruckende 49 Millionen Dollar. Das hat der Vergütungsausschuss im Apple-Vorstand beschlossen – auf den Vorschlag von Cook selbst. Die Reduzierung um 35 Millionen Dollar ergibt sich aus dem geringeren Wert von Aktienzuteilungen, die den Großteil seiner Einkünfte ausmachen. Das Grundgehalt des CEO von drei Millionen Dollar und sein zusätzlicher "Bargeldanreiz" von sechs Millionen Dollar bleiben dagegen unverändert, so The Verge. Eine unmittelbare Verarmung des 62-Jährigen steht also nicht zu befürchten.

Viele Baustellen bei Apple

Dass Cooks überwiegend erfolgsabhängiges Einkommen sinkt, beruht auf einer nicht mehr ganz so glänzenden Gesamtsituation bei Apple. Der Börsenwert des US-Konzerns sank 2022 um eine Billion Dollar. Beim Erfolgsprodukt iPhone sorgen die Lieferketten immer noch für Probleme. Und echte Neuheiten wie die Datenbrille "Reality Pro" (die nun 2023 kommen soll) oder das fast schon sagenumwobene Apple-Auto verzögern sich Jahr für Jahr. Im Vergleich zu Firmen wie Meta oder Amazon, die zuletzt mit Massenentlassungen auf die wirtschaftliche Krise reagiert haben, steht Apple zwar immer noch glänzend da. Trotzdem, so das offizielle Statement, habe der "Vorstand die Empfehlung von Herrn Cook, seine Vergütung im Lichte des erhaltenen Feedbacks anzupassen, ausgewogen berücksichtigt".

W&V analysiert die Highlights des vergangenen Jahres – und nennt die Baustellen, die der kalifornische Konzern hatte. Hier könnt ihr das ganze Jahreszeugnis 2022 für Apple lesen.

Das sind die Themen von TechTäglich am 13. Januar 2023:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Kommentar
WuV Community Icon Spider-Man im BMW-Cockpit: Finger weg vom letzten privaten Raum
BMW blendet derzeit auf den Displays zahlreicher Kundenfahrzeuge einen Hinweis auf eine Spider-Man-Animation ein. Der Film startet zwar erst nach einem Klick, trotzdem überschreitet der Autobauer damit eine Grenze. Wer ein Premiumauto kauft, will nämlich keine Werbefläche auf Rädern.
5 Minuten
WuV Community Icon KI im Marketing: Der Autopilot braucht Handarbeit
Die Versuchung ist groß: KI einführen, Kosten senken, fertig. Doch diese Gleichung geht selten auf. Wer künstliche Intelligenz im Marketing primär als Einsparpotenzial begreift, übersieht die eigentliche Herausforderung und verschenkt gleichzeitig das größere Potenzial.
5 Minuten
Analyse
WuV Community Icon Systemversagen: Warum Omnicom den Kunden Porsche nicht halten konnte
Nach zehn Jahren beendet Porsche die Zusammenarbeit mit Grabarz & Partner. Ein schwerer Schlag für die Omnicom-Agentur; 2027 übernimmt die Serviceplan Group. Die Münchner:innen hatten das bessere Betriebsmodell im Angebot. Daran werden Agenturen künftig gemessen.
6 Minuten
7. Aug 2026

Das könnte dich auch interessieren

Jetzt mitmachen
W&V sucht die „AI Leaders 2026“
Wer sind die Pioniere beim intelligenten Einsatz von AI im Marketing? Sag’s uns! - bis zum 07.08.2026. Du kannst dich selbst oder jemand anders vorschlagen.
2 Minuten
24. Jul 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige