Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Elon Musk: Rätsel um "kaputte" Twitter-Apps

Twitter-Apps von Third-Party-Herstellern wie Tweetbot, die die Timelines ohne Werbung und nervige Algorithmen anzeigen, sind bei vielen Nutzern beliebt. Nun wird befürchtet, dass Elon Musk dieser Alternative den Saft abgedreht hat.
© W&V

Elon Musk: Rätsel um "kaputte" Twitter-Apps

Morgendlicher Schreck für viele Twitter-Nutzer auch in Deutschland: Third-Party-Apps wie das beliebte Tweetbot funktionieren seit dem frühen Freitagmorgen deutscher Zeit nicht mehr. So meldet Tweetbot nach dem Aufruf: "Bei der Authentifizierung bei Twitter ist ein Problem aufgetreten. Sie müssen sich erneut anmelden, um auf Ihr Konto zuzugreifen." Doch das funktioniert nicht, die Twitter-Schnittstelle (API) verweigert offenbar den Zugriff. Tweetbot-Anbieter Tapbots schreibt: "Tweetbot und andere Clients haben Probleme, sich bei Twitter anzumelden. Wir haben uns an Twitter gewandt, um mehr Details zu erfahren, aber noch keine Antwort erhalten. Wir hoffen, dass es sich nur um eine vorübergehende Störung handelt und werden Euch informieren, sobald wir mehr wissen."

Hat Musk die Apps abgeschaltet?

Aktuell, am Freitagvormittag, ist die Lage unklar. Es ist denkbar, dass das jüngste Tweetbot-Update auf Version 7.2 die Probleme verursacht hat – dann wären aber nicht auch andere Programme betroffen. Im schlimmsten Fall hat Elon Musk dafür gesorgt, dass die Schnittstelle zu externen Clients gekappt wurde. Ihm sind diese Apps, die die Twitter-Werbung meist nicht anzeigen und ihn damit quasi Geld kosten, seit Langem ein Dorn im Auge. Gerade Tweetbot ist bei Apple-Nutzern seit Jahren enorm beliebt, weil es die Timelines werbefrei, rein chronologisch und ohne lästige Empfehlungen eines Algorithmus anzeigt. Die Nutzer sind verärgert und wundern sich: "Ich bin nur überrascht, dass es bei Twitter überhaupt noch jemanden gibt, bei dem Ihr nachfragen könnt."

Das sind die Themen von TechTäglich am 13. Januar 2023:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Unabhängig war gestern
WuV Community Icon Was Nielsens DoubleVerify-Deal für die Werbebranche bedeutet
Nielsen will DoubleVerify für 2,15 Milliarden Dollar übernehmen und verkauft das als Geburtsstunde einer „führenden, unabhängigen Media-Intelligence-Plattform“. Der Deal zeigt allerdings vor allem eines: Eigenständige Ad-Verification-Anbieter werden im Markt immer seltener.
5 Minuten
7. Aug 2026
WuV Community Icon KI im Marketing: Der Autopilot braucht Handarbeit
Die Versuchung ist groß: KI einführen, Kosten senken, fertig. Doch diese Gleichung geht selten auf. Wer künstliche Intelligenz im Marketing primär als Einsparpotenzial begreift, übersieht die eigentliche Herausforderung und verschenkt gleichzeitig das größere Potenzial.
5 Minuten
Kommentar
WuV Community Icon Spider-Man im BMW-Cockpit: Finger weg vom letzten privaten Raum
BMW blendet derzeit auf den Displays zahlreicher Kundenfahrzeuge einen Hinweis auf eine Spider-Man-Animation ein. Der Film startet zwar erst nach einem Klick, trotzdem überschreitet der Autobauer damit eine Grenze. Wer ein Premiumauto kauft, will nämlich keine Werbefläche auf Rädern.
5 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Jetzt mitmachen
W&V sucht die „AI Leaders 2026“
Wer sind die Pioniere beim intelligenten Einsatz von AI im Marketing? Sag’s uns! - bis zum 07.08.2026. Du kannst dich selbst oder jemand anders vorschlagen.
2 Minuten
24. Jul 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige