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WuV Community Icon Neuer Apple-Chef, vertraute Show: Wo bleibt Ternus’ eigene Handschrift?

John Ternus’ erste Apple-Keynote ist eine präzise inszenierte Übergabe. Doch die perfekte Produktion lässt wenig Raum für das, was einen neuen CEO greifbar macht: Persönlichkeit, Haltung und einen Moment, der nicht vollständig kontrolliert wirkt. Ein Gastbeitrag von Explain-CEO Jonas Keller. 
John Ternus bei seiner ersten Keynote als Apple-CEO

John Ternus bei seiner ersten Keynote als Apple-CEO

© Apple Keynote Screenshot

Apple beginnt mit einer Geschichte darüber, wie Geschichten beginnen. Verschiedene Möglichkeiten werden durchgespielt, die Kamera sucht ihre Hauptfigur und landet bei Tim Cook. Für einen Moment ist alles vertraut, bevor Cook die Aufmerksamkeit auf seinen Nachfolger lenkt.

Ternus übernimmt, ohne sich durch eine große Antrittsrede rechtfertigen zu müssen. Die Strategie dahinter ist nachvollziehbar: Der Vorgänger macht Platz und gibt dem Neuen zugleich Legitimation. Die Übergabe soll nicht nach Bruch aussehen, sondern nach Kontinuität.

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