Markenführung im Familienalltag
Susanna Kindler: "Eine Marke muss im echten Alltag bestehen.“
Ein Kind probiert den Verschluss einer Tasche dreimal aus und gibt dann auf. Für Susanna Kindler ist das kein unbedeutendes Problem, das sich mit einer besseren Anleitung lösen ließe. Vielmehr ist das Produkt ganz einfach noch nicht marktreif. Im Development Lab von FOND OF beobachten die Teams deshalb, wie Kinder Prototypen tatsächlich benutzen, ob sie einen Rucksack allein öffnen können, wie sie mit einem Griff zurechtkommen und was sie sofort begeistert.
Die Kölner Unternehmensgruppe begleitet Familien mit Marken wie Alvi, Affenzahn, ergobag und satch durch unterschiedliche Lebensphasen. Dabei sind Käufer und Nutzer oft nicht dieselbe Person. Kinder wollen etwas, das ihnen gefällt und das sie selbst bedienen können, während Eltern auf Haltbarkeit, Ergonomie und Verlässlichkeit achten. Wie sich daraus Markenbindung entwickeln kann und wie weit sie sich überhaupt messen lässt, erklärt Susanna Kindler im Gespräch mit W&V.