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Lesedauer 9 Min.

WuV Community Icon Was Marken im Optimierungsdruck aus den Augen verlieren

Marketingteams können beinahe jede Kampagne laufend vermessen und optimieren. Die langfristige Markenentwicklung droht derweil im Tagesgeschäft zu kurz zu kommen. Olaf Peters-Kim, Geschäftsführer von Welect, erklärt im W&V-Interview, warum Reichweite, mentale Verfügbarkeit und neue Kunden wichtiger sind als kurzfristig steigende Effizienzwerte.
Olaf Peters-Kim

Olaf Peters-Kim

© Privat

Klicks, Conversions und Werbekosten sind heute jederzeit abrufbar. Dashboards liefern laufend neue Zahlen, während Plattformen Kampagnen automatisiert auf kurzfristige Ergebnisse ausrichten. Dadurch erhält häufig das meiste Gewicht, was sich schnell messen lässt und nicht unbedingt das, was eine Marke langfristig voranbringt.

Für Marken liegt darin ein grundsätzliches Problem. Sie müssen die vorhandene Nachfrage möglichst effizient bedienen, zugleich aber Menschen erreichen, die aktuell noch keinen Kauf planen. Wird das Budget überwiegend anhand kurzfristiger Leistungswerte verteilt, kann eine Kampagne durchaus effizient erscheinen, obwohl die Marke kaum neue Kunden gewinnt.

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