Interview
WetterOnline-Gründer Klaßen: „Am Ende zählt nicht nur, wie viele Menschen wir erreichen"
Joachim, wir müssen übers Wetter reden. Und über Ausdauer: Du hast WetterOnline 1996 gegründet und führst das Unternehmen bis heute. Yahoo, MySpace oder StudiVZ sind verschwunden oder bedeutungslos geworden, WetterOnline ist noch da. Woher nimmt man 30 Jahre Durchhaltevermögen für ein Thema, das andere für banal halten?
Wahrscheinlich liegt es gerade an der Einfachheit des Themas. Wetter gehört zum Alltag, aber jeder will wissen, wie es wird. Und daran wird sich nichts ändern. Wetter gibt es immer und die Nachfrage danach auch. Man muss es nur schaffen, die Informationen richtig zu vermitteln.
Ich gehe dreimal die Woche joggen, bei jedem Wetter. Das hilft mir beim Durchhaltevermögen. Und die besten Ideen kommen mir oft beim Laufen.
Gab es einen Moment in den 30 Jahren, in dem du hinschmeißen wolltest?
Nein, nie.