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Lesedauer 4 Min.

WuV Community Icon Black Friday: Der teuerste Umsatz des Jahres

Für viele Marken entscheidet das vierte Quartal über den Erfolg des Geschäftsjahres. Entsprechend groß ist der Druck, im November alles auf eine Karte zu setzen. Budgets werden umgeschichtet, Rabatte hochgezogen, und am Ende steht ein neuer Umsatzrekord in der Präsentation für den CFO. Funktioniert doch – oder? Ein Gastbeitrag von DEPT Strategy Lead EMEA Alicia Wittig.
Alicia Wittig

Alicia Wittig ist Strategy Lead EMEA bei DEPT

© DEPT

Die Kauflaune ist grundsätzlich da: Laut einer globalen DHL-Umfrage kaufen 75 Prozent der befragten Online-Shopper am Black Friday oder Cyber Monday ein. In Deutschland geriet das Wachstum der Aktionstage allerdings ins Stocken. Nach einer Stagnation 2024 rechnete der Handelsverband Deutschland für 2025 erstmals mit leicht sinkenden Ausgaben: rund 5,8 Milliarden Euro, knapp zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

Für einzelne Marken ist ohnehin wichtiger, was von ihren Verkäufen übrig bleibt. Rabatte verringern die Marge, Werbung kostet Geld. Hinzu kommen nach dem Kauf mögliche Retouren. Und wer neue Kunden allein über einen besonders niedrigen Preis gewinnt, muss erst noch zeigen, ob diese später ohne Rabatt wiederkommen.

Ein Umsatzrekord am Black Friday beantwortet deshalb nicht die Frage, ob die Aktion auch ein gutes Geschäft war. Was können Marken anders machen?

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