10. Aug 2026
Lesedauer 6 Min.
DoubleVerify-Untersuchung
AI-Slop wird zum Markenrisiko
KI-Werbung ist nicht automatisch schlecht für Marken. Schlecht wird es, wenn sie neben minderwertigem KI-Content landet oder selbst schludrig wirkt. Eine neue Studie von DoubleVerify zeigt, wie genau deutsche Konsumenten und DACH-Marketer zwischen gutem und schlechtem KI-Einsatz unterscheiden und was das für Mediaplanung und Markenführung bedeutet.
Als OpenAI Anfang 2026 begann, erste Werbeanzeigen in ChatGPT zu testen, war das für viele Marketer noch eine theoretische Frage: Will ich dort überhaupt Werbung schalten? Für DoubleVerify wurde die Frage unverhofft konkret, denn der Test fiel mitten in die Feldphase der eigenen Jahresstudie "2026 Global Insights: Media Quality in the Age of AI". Für den Report hat das Marktforschungsinstitut Sapio Research im Auftrag von DoubleVerify weltweit 22.000 Konsumentinnen und Konsumenten in 22 Märkten sowie 2.020 Marketer in 21 Märkten befragt. Herausgekommen ist ein Bild, das für deutsche Marken reichlich ungemütlich ist: