Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

ARD-Sportschau: Einbruch bei den Zuschauerzahlen

Mit großer Sorge betrachtet man bei ARD und ZDF den Rückgang bei den Bundesliga-Zuschauerzahlen. Unter anderem wird fehlende Spannung beklagt. Und man fragt sich, ob der Samstag noch als Kernspieltag bei den Fans verankert ist.
© W&V

Die "Sportschau" der ARD hat in der abgelaufenen Saison der Fußball-Bundesliga einen drastischen Einbruch der Zuschauer:innenzahlen hinnehmen müssen. Im Durchschnitt schauten 3,909 Millionen Menschen die Zusammenfassungen. Das sind rund 17 Prozent weniger als in der Saison zuvor.

Verlust von fast 900.000 Zuschauer:innen

"Der Verlust von fast 900.000 Zuschauer:innen im Schnitt macht uns natürlich Sorgen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies auf "ein sehr differenziertes Spektrum an Gründen für den Rückgang". Dazu zählt er insgesamt weniger TV-Zuschauer:innen "als in der Haupt-Coronazeit", fehlende Spannung und die Ansetzungen. "An über einem Viertel aller Spieltage gab es nur vier aktuelle Begegnungen am Samstag um 15.30 Uhr und am 26. Spieltag sogar nur drei", erklärte Balkausky. Der Sportchef des öffentlichen-rechtlichen Senders ist sich nach eigener Aussage "nicht sicher, ob der Samstag noch als Kernspieltag im Bewusstsein der Fans verankert ist und bleibt. Darüber werden wir mit der DFL sprechen, mit der wir uns immer in einem konstruktiven Dialog befinden."

Auch beim ZDF-Sportstudio deutlicher Rückgang

Einen deutlichen Rückgang gab es auch beim "Aktuellen Sportstudio". Im Schnitt schauten den ZDF-Klassiker am Samstagabend 1,78 Millionen Menschen, nachdem es in der Vorsaison noch 2,01 Millionen gewesen waren. "Leere Zuschauerränge durch die Pandemie und fehlende Spannung im Meisterschaftskampf steigern nicht die Attraktivität der Bundesliga - und das spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider", sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann. "Die Rückkehr von Traditionsmannschaften wie Schalke 04 und Werder Bremen hilft da der Liga bestimmt."

Neueste Beiträge

Interview
WuV Community Icon Darum landen viele Agenturen beim KI-Rollout im Chaos
KI-Tools gehören inzwischen zum Agenturalltag. Trotzdem bleibt der Produktivitätsschub oft aus. Tobias Hagenau erklärt, warum kulturelle und technische Hürden den KI-Rollout bremsen.
8 Minuten
14. Jul 2026
Brand Diagnostics
WuV Community Icon Warum das Döner Croissant von Lidl so wahnsinnig erfolgreich war
Seit einem Jahr setzt Lidl mit einem eigenen Team auf das Thema Talkability und will damit im Gespräch der relevanten Community sein. Ob das gelingt und wie der Discounter das misst, haben die Verantwortlichen auf der CMCX in Köln verraten.
4 Minuten
14. Jul 2026
Agentic Commerce
WuV Community Icon KI im Handel: Warum Kunden die Kontrolle nicht abgeben
Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt KI beim Online-Shopping, doch nur sechs Prozent würden ihr den Kauf überlassen. Das zeigt eine aktuelle Deloitte-Studie. Für Händler beginnt der Wettbewerb um Vertrauen deshalb lange vor dem Checkout.
6 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Agentic Advertising
WuV Community Icon Wie KI-Agenten den Mediaeinkauf verändern könnten
Der indische Adtech-Anbieter Affinity baut in Deutschland aus und setzt auf KI-Agenten, CTV, Zero-Party-Daten und neue Werbeoberflächen. Dahinter steht eine größere Frage: Wer kontrolliert künftig den Mediaeinkauf?
8 Minuten
29. Jun 2026
Anzeige
Wie falsch verstandener Markenschutz mehr Schaden anrichtet als nützt
Aus Angst vor Brand-Safety-Risiken ziehen sich viele Marken aus News-Umfeldern zurück. Dabei gehören Nachrichten zu den meistgenutzten Medienangeboten überhaupt. Media-Impact-Chef Benedikt Faerber fordert ein Umdenken – und sieht darin eine große Chance für CMOs.
6 Minuten
Anzeige
Emotionen und Engagement: Warum In-Game-Advertising in keinem Mediaplan fehlen darf
Kaum ein Kanal integriert Werbung so nahtlos wie Gaming. In-Game-Advertising steigert nicht nur Reichweite, sondern schafft emotionale Bindung, erhöht das Engagement – und liefert messbare Ergebnisse. Zu diesem Resultat kommt eine neue Studie von Gameloft for Brands.
8 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige