Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

ESC-Finale und ZDF-Krimi holen die meisten Zuschauer

Dem Ersten bescherte das ESC-Finale am Samstagabend eine solide TV-Quote. Aber der Sender konnte damit nicht an die frühere Sehbeteiligung des Events heranreichen.
© W&V

Der Eurovision Song Contest (ESC) verlief für Deutschland am Samstagabend erneut enttäuschend, war quotenmäßig aber durchaus ein Erfolg. Im Schnitt verfolgten 7,45 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ab 21 Uhr im Ersten das Finale aus Liverpool. Die Einschaltquote lag bei 35,8 Prozent. Hinzu kamen noch 512 000 Zuschauerinnen und Zuschauer (2,5 Prozent) beim ARD-Spartensender One. Die Gesamtzahl summierte sich somit auf 7,96 Millionen. Sie sahen, wie Deutschlands ESC-Band Lord Of The Lost den letzten Platz belegte. Jubeln konnten hingegen die Schweden mit Siegerin Loreen.

Vergangenes Jahr sahen bei Erstem und One zusammen 7,3 Millionen zu, 2021 waren es bei beiden Kanälen 7,7 Millionen. 2019 schauten 8,1 Millionen zu, 2018 waren es ebenfalls 7,9 Millionen und 2016 wesentlich mehr mit 9,4 Millionen. 

2010: 14,7 Millionen vor den Bildschirmen

In den Jahren zuvor war das Interesse beim ESC-Finale noch höher: Als Lena 2010 mit "Satellite" den Sieg für Deutschland holte, waren sogar14,7 Millionen vor den Bildschirmen dabei. Im Folgejahr beim ESC in Düsseldorf verfolgten 13,9 Millionen in Deutschland die Liveshow.

Viele derjenigen, die sich am Samstagabend nicht für den ESC interessierten, schalteten für eine Folge der Kriminalfilmreihe im ZDF - "Friesland - Landfluchten" - um 20.15 Uhr ein: satte 6,48 Millionen (25,5 Prozent) Krimi-Fans holte der Sender damit vor den Bildschirm. Den US-amerikanischen Thriller "Unstoppable – Außer Kontrolle" (2010) mit Denzel Washington in der Hauptrolle schalteten bei Vox 980 000 (3,8 Prozent) ein.
Bei RTL sahen 760 000 (3,6 Prozent) Zuschauerinnen und Zuschauer "Unvergessen - Die Geheimnisse hinter den kultigsten RTL-Momenten". Sat.1 lockte mit dem Pixar-Animationsfilm "Die Unglaublichen 2" immerhin noch 720 000 (2,8 Prozent) Interessierte vor das TV-Gerät.

Mit einer Folge von "9-1-1 Notruf L.A." bei Kabel eins verbrachten 500 000 (2,1 Prozent) den Abend. Den US amerikanischen Spielfilm "The Saint - Der Mann ohne Namen" aus dem Jahr 1997 wollten bei ZDFneo 390 000 (1,5 Prozent) sehen. (dpa)

Neueste Beiträge

Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Reddit: Warum echte menschliche Perspektiven wichtiger sind denn je und was das für Marken bedeutet
KI verändert, wie Menschen suchen, vergleichen und kaufen. Doch Vertrauen in Marken, ihre Botschaften und Produkte entsteht dort, wo echte Erfahrungen geteilt werden. Communitys spielen daher eine wichtige Rolle für erfolgreiche Kampagnen.
5 Minuten
Retail Media
WuV Community Icon Flaconi macht aus Retail Media ein Performance-System
Flaconi baut Retail Media über den eigenen Shop hinaus zur Datenstrategie aus. Wie First-Party-Daten, KI-Steuerung und kanalübergreifende Aktivierung dabei zusammenspielen, erklärt Flaconis VP Retail Media Martin Hoffmann.
6 Minuten
16. Mär 2026
Social Media-Check
WuV Community Icon 22 Millionen TikTok-Impressions: Carlsen setzt auf Doppelstrategie
Booktok, Bookstagram, Community-Hype: Social Media ist für Verlage längst mehr als Begleitkommunikation. Der neue Webnetz-Check zeigt, welche Häuser das verstanden haben und warum Carlsen besonders heraussticht.
6 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige