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Lesedauer 6 Min.

WuV Community Icon Gute Zahlen, schlechtes Image: Ströer verkündet Rekordumsatz und KI-Strategie

Der Kölner Medienkonzern erzielt 2025 einen Umsatz von 2,075 Milliarden Euro und kündigt die Transformation zum KI-getriebenen Plattformgeschäft an. Also alles in Butter? Mitnichten. Mit einer internen Ankündigung zum Thema Home Office brachte CEO Udo Müller die Belegschaft in Rage - und rudert inzwischen zurück. Der Knacks im Image bleibt.
"Über die nächsten drei bis fünf Jahre sehen wir ein erhebliches Effizienzpotenzial, das zu deutlichem Margenaufbau, verbesserter Kapitaleffizienz und einer stärkeren Free-Cash-Flow-Conversion führt", kommentiert Udo Müller, Co-CEO und Gründer von Ströer.
"Über die nächsten drei bis fünf Jahre sehen wir ein erhebliches Effizienzpotenzial, das zu deutlichem Margenaufbau, verbesserter Kapitaleffizienz und einer stärkeren Free-Cash-Flow-Conversion führt", kommentiert Udo Müller, Co-CEO und Gründer von Ströer.
© Ströer

Selten passt das Wort Rekordjahr so gut wie im Fall Ströer 2025. Mit einem Konzernumsatz von 2,075 Milliarden Euro übertrifft der Kölner Medienkonzern seine bisherigen Bestmarken deutlich – und das in einem gesamtwirtschaftlichen Klima, das von Stagnation, hohen Energiekosten und konsumkritischer Stimmung geprägt ist. Das adjustierte EBITDA liegt bei 626 Millionen Euro, ebenfalls über dem Vorjahresniveau.

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