Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple Watch: Warum sich jetzt alle Nutzer Sorgen machen müssen

Apple stellt sich auf den bevorstehenden Verkaufsstopp seiner Watch-Smartuhr in den USA ein. Die beiden betroffenen Modelle sind jetzt aus dem Online Store verschwunden. Und Watch-Fans haben noch mehr Grund zur Sorge.
© W&V

"Currently unavailable" – momentan nicht verfügbar. Das ist die karge Mitteilung für alle Besucherinnen und Besucher der US-Website von Apple, die sich für die aktuellen Smartuhr-Topmodelle Watch Series 9 und Ultra 2 interessieren. Im Zuge des anstehenden Verkaufsstopps der International Trade Commission (ITC, W&V berichtete) hat Apple die Modelle aus seinem Online Store genommen. Das Verbot wegen des Patentrechtsstreits mit dem Medizintech-Unternehmen Masimo tritt am 26. Dezember vollständig in Kraft. Nach Heiligabend werden die Uhren damit auch aus den US-Apple Stores vor Ort verschwinden. Im Angebot bleibt nur das Einstiegsmodell Watch SE, das nicht über den umstrittenen Sensor zur Messung von Blutsauerstoff verfügt.

Deutschland ist nicht betroffen

Auch Reparaturen oder der Austausch bereits verkaufter Modelle sind damit untersagt. Das Verkaufsverbot gilt nicht für externe Händler, die die fraglichen Modelle noch auf Lager haben. Betroffen ist auch nur der US-Markt. In allen anderen Ländern einschließlich Deutschland bleibt das Watch-Angebot unverändert. Fans der Apple-Uhr haben aber noch mehr Grund zur Sorge. Denn nach jüngsten Gerüchten, über die MacRumors berichtet, ändert Apple 2024 zum zehnjährigen Jubiläum seiner Smartuhr das Design so deutlich, dass die bisherigen Armbänder nicht mehr an den neuen Anschluss passen.

Watch-Armbänder sind bald reif fürs Museum

Bisher passen alle jemals für die Watch verkauften Armbänder an alle Modelle – solange sie für die jeweils kleinere oder größere Variante gekauft wurden. Viele Nutzerinnen und Nutzer haben sich große Sammlungen an Armbändern aufgebaut. Die passen mutmaßlich 2024 nicht mehr an die kommenden Topmodelle Series 10 und Ultra 3 – oder an die neue Variante Watch X, über die ebenfalls spekuliert wird. Grund: Der aktuelle mechanische Anschluss zum Einschieben der Bänder braucht relativ viel Platz, den Apple lieber für mehr Technik oder eine größere Batterie verwenden würde. Im Gespräch ist nun ein platzsparender Magnetanschluss.

Alle TechTäglich-Meldungen sind im Tech-Channel von W&V zu finden.

Neueste Beiträge

Gastbeitrag
WuV Community Icon So gelingt mittelständischen Marken der erfolgreiche Einstieg in CTV (nicht)
Die Investitionen in CTV-Werbung steigen und auch immer mehr Mittelständler wagen sich auf den großen Screen. Viele bringen dabei Strategien aus dem Performance-Marketing mit, die auf dem Fernseher scheitern. Im Gastbeitrag spricht Joe Pawlas von Everscreen.AI über falsche Erwartungen, typische Fehler, realistische Budgets und Tipps, um den Einstieg in CTV erfolgreich zu meistern.
6 Minuten
Value Media
WuV Community Icon Warum mehr Attention nicht automatisch mehr Wert schafft
Mehr Attention gilt im Marketing gemeinhin als Erfolg. Forscherin Lisa-Charlotte Wolter und Teads-Manager Phillip Laudien erklären, wo diese Logik kippt und wie Value Media Mediaentscheidungen verändern soll.
7 Minuten
28. Sep 2026
Doppelrolle
WuV Community Icon Warum Brevos CMO sich selbst als "Mini-CEO" bezeichnet
Inken Kuhlmann-Rhinow hat bei Brevo zwei Jobs, die in vielen Unternehmen deutlich voneinander getrennt wären. Sie verantwortet das weltweite Marketing des CRM-Anbieters und gleichzeitig als General Manager das Self-Serve-Geschäft.
6 Minuten
28. Sep 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige