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Apple: Kommt jetzt eine Design-Legende zurück?

2015 hat Apple sein legendäres, beleuchtetes Logo auf dem Deckel der MacBooks in Rente geschickt – weil Designer Jonathan Ive Platz sparen wollte. Nun winkt ein Comeback.
© W&V

Apple: Kommt jetzt eine Design-Legende zurück?

Jahrelang waren Apples MacBooks auf den ersten Blick zu erkennen – am leuchtenden Apfel auf der Rückseite des Bildschirms. 2015 schaffte Chefdesigner Jonathan Ive das bei den Nutzern beliebte Markenzeichen ab. Denn so ließ sich der Display-Deckel noch ein wenig dünner bauen. Seitdem gibt es auf den MacBooks zwar weiterhin ein Apple-Logo, das glänzt, aber nicht mehr von selbst leuchtet. Nun könnte die Design-Legende zurückkehren. Denn in einem Patent, das die Spezialisten von Patently Apple aufgestöbert haben, beschreibt Apple eine neuartige Beleuchtung für elektronische Geräte, die auf Basis eines Spiegels funktioniert.

Apple könnte die nächste Ive-Sünde korrigieren

Wörtlich heißt es: "Der Spiegel kann dem Logo oder anderen Strukturen ein glänzendes Aussehen verleihen und gleichzeitig die Sicht auf innere Komponenten verdecken. Zudem ermöglicht die teilweise Transparenz des Spiegels, dass die Hintergrundbeleuchtung aus dem Inneren des Geräts durch den Spiegel hindurchgeht." Die Technik würde also perfekt für den Leucht-Apfel passen. Weil die Ingenieure, die das Patent nennt, erst nach 2018 zu Apple gestoßen sind, scheint es sich tatsächlich um eine neue Technik zu handeln, die nichts mehr mit Jonathan Ives Design zu tun hat. Wie immer gilt, dass ein Patent nicht bedeuten muss, dass Apple eine neue Technik auch tatsächlich als Produkt bringt. Doch nachdem der US-Konzern zuletzt Ive-Sünden wie die defektanfällige Butterfly-Tastatur oder den Wegfall des Magnet-Stromanschlusses MagSafe korrigiert hat, besteht auch fürs Leucht-Logo durchaus Hoffnung.

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