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Twitter-Haken: Musk gibt 60 Prozent Rabatt

Elon Musk lässt mit sich handeln. Nach dem Aufruhr um die geplante 20-Dollar-Verifizierung soll der blaue Twitter-Haken nun nur noch acht Dollar im Monat kosten. Auch Schriftsteller Stephen King hatte sich beschwert.
© W&V

Twitter-Haken: Musk gibt 60 Prozent Rabatt

Ohne Elon Musk wäre Twitter… auf jeden Fall langweiliger. Der hyperaktive neue "Chief Twit" dominiert weiter das Netz und sorgt stündlich für Aufregung. 9to5Mac fasst die Turbulenzen so zusammen: "Das Twitter-Chaos geht weiter: 84-Stunden-Wochen, eingefrorene Moderation, keine werbefreien Artikel mehr." The Verge analysiert den geplanten kostenpflichtigen Twitter-Haken so: "Musk will, dass mehr Menschen Twitter vertrauen, und die bezahlte Verifizierung könnte genau das Gegenteil bewirken." Laut Washington Post plant Musk zudem ein "riskantes" kostenpflichtiges Video-Angebot. Und der Spiegel berichtet, dass Betrüger bereits die bisherigen Haken-Inhaber mit Fake-Angeboten ins Visier nehmen.

Stephen King und der Horror-Haken

Immerhin: Der vieldiskutierte Haken (W&V berichtete) soll statt 20 Dollar plötzlich nur noch acht Dollar im Monat kosten. Musk lässt die Preise bei Twitter genauso schnell nach oben oder unten springen wie bei seinen Tesla-Autos. Einer der zahllosen Nutzer, die sich über die geplante 20-Dollar-Verifizierung beschwert hatten, war Schriftsteller und Horror-Experte Stephen King ("Es"). Er twitterte: "20 Dollar pro Monat, um meinen blauen Haken zu behalten? Scheiß drauf, die sollten mich bezahlen. Wenn das eingeführt wird, bin ich hier weg, genau wie Enron." Und weiter: "Es geht mir nicht ums Geld, es geht mir ums Prinzip." Der preisflexible Musk reagierte auf die King-Tweets wie auf einem orientalischen Basar: "Wir müssen die Rechnungen irgendwie bezahlen! Twitter kann sich nicht ausschließlich auf Werbekunden verlassen. Wie wär's mit acht Dollar?"

Weitere Vorteile für "Blue"-Abonnenten

Der 60-Prozent-Rabatt ist nun offenbar der aktuelle Sachstand, wie CNN berichtet. Denn in einem weiteren Tweet schreibt Musk, der schon in der ersten Woche zunehmend genervt vom Theater rund um Twitter wirkt: "Twitters derzeitiges Herrschaftssystem, das bestimmt, wer ein blaues Häkchen hat und wer nicht, ist Schwachsinn. Alle Macht dem Volk! Blau für $8/Monat." So viel soll dann Twitters "Blue"-Abo kosten, für das der Chef weitere Neuheiten verspricht: "Ihr kriegt außerdem Vorrang bei Antworten, Erwähnungen und der Suche, was wichtig ist, um Spam/Betrug zu bekämpfen, die Möglichkeit, lange Videos und Audios zu posten und halb so viele Anzeigen." Morgen mehr.

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. November 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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