Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Bruchlandung: Snap stoppt seine Selfie-Drohne

Das war eher ein Kurzstrecken-Flug: Nach nur vier Monaten stellt Snap die Weiterentwicklung seiner Kamera-Drohne Pixy schon wieder ein. Für 250 Dollar verkauft werden offenbar nur noch Restbestände.
© W&V

Bruchlandung: Snap stoppt seine Selfie-Drohne

Dieses Gadget war kein Überflieger. Erst Ende April hat Snap seine Mini-Kameradrohne Pixy vorgestellt (W&V berichtete). Nach knapp vier Monaten folgt jetzt bereits die Bruchlandung. Wie Snap-Chef Evan Spiegel den Mitarbeitern laut Wall Street Journal mitteilte, stellt das Unternehmen die Weiterentwicklung der Drohne ein, um seine "Ressourcen neu zu priorisieren". Der Verkauf in Snaps Online-Shop für 250 Dollar soll vorerst noch weitergehen. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass nur mehr Restbestände verkauft werden. Aktuell gibt es dort keinen "Kaufen"-Button, sondern nur die Möglichkeit, sich per "Notify Me" über Neues rund um Pixy informieren zu lassen.

Snap-Aktie im Tiefflug

Mit dem bevorstehenden Aus für die fliegende Kamera, die nur in den USA und Frankreich verkauft wurde, setzt der Snapchat-Betreiber die Reihe seiner Hardware-Flops fort. Denn auch die Kamera-Brille Spectacles, deren dritte Generation Snap in Deutschland aktuell für 370 Euro verkauft, ist nie wirklich abgehoben. Auch darüber hinaus könnte es besser laufen, wie Engadget analysiert. Nach schwachen Quartalszahlen im Juli gab die Snap-Aktie um weitere 40 Prozent nach. Insgesamt hat das Papier damit innerhalb eines Jahres 80 Prozent an Wert verloren. Außerdem hatte Snap im Juli angekündigt, dass es Neueinstellungen deutlich zurückfährt.

Das sind die Themen von TechTäglich am 19. August 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten
Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige