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Bruchlandung: Snap stoppt seine Selfie-Drohne

Das war eher ein Kurzstrecken-Flug: Nach nur vier Monaten stellt Snap die Weiterentwicklung seiner Kamera-Drohne Pixy schon wieder ein. Für 250 Dollar verkauft werden offenbar nur noch Restbestände.
© W&V

Bruchlandung: Snap stoppt seine Selfie-Drohne

Dieses Gadget war kein Überflieger. Erst Ende April hat Snap seine Mini-Kameradrohne Pixy vorgestellt (W&V berichtete). Nach knapp vier Monaten folgt jetzt bereits die Bruchlandung. Wie Snap-Chef Evan Spiegel den Mitarbeitern laut Wall Street Journal mitteilte, stellt das Unternehmen die Weiterentwicklung der Drohne ein, um seine "Ressourcen neu zu priorisieren". Der Verkauf in Snaps Online-Shop für 250 Dollar soll vorerst noch weitergehen. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass nur mehr Restbestände verkauft werden. Aktuell gibt es dort keinen "Kaufen"-Button, sondern nur die Möglichkeit, sich per "Notify Me" über Neues rund um Pixy informieren zu lassen.

Snap-Aktie im Tiefflug

Mit dem bevorstehenden Aus für die fliegende Kamera, die nur in den USA und Frankreich verkauft wurde, setzt der Snapchat-Betreiber die Reihe seiner Hardware-Flops fort. Denn auch die Kamera-Brille Spectacles, deren dritte Generation Snap in Deutschland aktuell für 370 Euro verkauft, ist nie wirklich abgehoben. Auch darüber hinaus könnte es besser laufen, wie Engadget analysiert. Nach schwachen Quartalszahlen im Juli gab die Snap-Aktie um weitere 40 Prozent nach. Insgesamt hat das Papier damit innerhalb eines Jahres 80 Prozent an Wert verloren. Außerdem hatte Snap im Juli angekündigt, dass es Neueinstellungen deutlich zurückfährt.

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