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DeepL übersetzt jetzt auch Ukrainisch

2017 wurde das KI-Unternehmen DeepL gegründet. Mittlerweile übersetzt deren KI-Tool in hoher Qualität in 29 Sprachen. Angesichts der politischen Ereignisse ist die neue Option, Ukrainisch anzubieten, ein Meilenstein.
© W&V

DeepL sticht Google aus – so berichtete W&V schon im September 2019: "DeepL übersetzt dreimal besser als der Google Translator." Das deutsche Start-up hält Wort. CEO Jaroslaw Kutylowski zeigte sich als Perfektionist. Und seine Firma legt nun mit einem Meilenstein nach: DeepL übersetzt jetzt auch Ukrainisch.

Das ist die 29. Sprache in dem Projekt der Kölner Firma, die Sprachbarrieren mittels künstlicher Intelligenz überwindet. Angesichts der politischen Ereignisse sei die Nachfrage nach Ukrainisch extrem hoch gewesen. Forscher, Entwickler und Sprachexperten bei DeepL hätten sich beeilt, damit die Option möglich schnell bereitstehe. Die Technik von DeepL basiert auf neuronalen Netzen.

DeepL-CEO Dr. Jaroslaw Kutylowski sagt: "Wir hoffen, dass das Angebot von Ukrainisch eine Erleichterung für diejenigen darstellt, die in einem neuen Land vor sprachlichen Herausforderungen stehen."

Seit 2017 ist DeepL am Markt. DeepL finanziert sich neben einem Pro-Abo auch durch die Bereitstellung von Pro-Tools für Unternehmen, Organisationen und Übersetzer. Als Nutzerzahl gibt DeepL aktuell eine halbe Milliarde Menschen weltweit an. Bekannte Investoren wie Benchmark und btov sorgen für finanzielle Unterstützung.

Übersetzungen in und aus der ukrainischen Sprache können kostenlos unter DeepL.com durchgeführt werden. Das Tool ist sowohl am Rechner über die Website als auch über die mobilen Apps nutzbar.

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