Sieben Tipps für einen sicheren Smart-Fernseher
  1. Die bekannten Sicherheitsmaßnahmen rund ums WLAN schützen auch smarte Fernseher besser. Der Router benötigt zumindest den Sicherheitsstandard WPA2, ein gutes Passwort – und mit automatischen Updates immer die aktuellste Software.
  2. Auch im Menü des Fernsehers sollten automatische Aktualisierungen aktiv sein. Denn damit schließen die Hersteller Sicherheitslücken. Wenn auf dem Bildschirm ein Hinweis auf neue Software auftaucht, sollten Nutzer das Update deshalb schnellstmöglich installieren.
  3. In den Einstellungen des TV-Geräts gibt es meist viele Möglichkeiten, das Datensammeln zu verhindern oder zumindest einzuschränken. Nutzer sollten sich die Zeit nehmen, alle überflüssigen Funktionen zu deaktivieren.
  4. Auch wenn Internet-Fernseher einen Browser zum Surfen anbieten, warnt die Polizei davor, auf dem TV-Gerät zu shoppen oder Bankgeschäfte zu erledigen. Denn, so die Experten, "meist fehlt hier eine aktive Anti-Virensoftware mit aktuellen Datenbanken".
  5. Wer sich einen neuen Smart-TV zulegen will, sollte vorab nachfragen oder im Internet recherchieren, wie gut die Sicherheitsmaßnahmen des Herstellers sind, und wie lange er Software-Updates garantiert. Gerade bei billigen China-Fernsehern ist der Schutz oft erschreckend schlecht.
  6. Wer ganz sicher vor neugierigen Herstellern und vor Hackern sein will, verbindet seinen Fernseher einfach nicht mit dem Internet. Dazu reicht es, das WLAN-Passwort nicht einzugeben (oder nachträglich zu löschen) – und den Fernseher auch nicht per Kabel mit dem Router zu verbinden. Der Fernsehempfang per Satellit, DVB-T2 oder Kabelanschluss funktioniert natürlich trotzdem.
  7. Wer seinen Smart-Fernseher verkauft, sollte zuvor alle persönlichen Daten darauf löschen und das Gerät möglichst auf die Werkseinstellungen zurücksetzen – genau wie bei einem Computer oder Smartphone.