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Rasenmäher-Simulator: Schneidet gut ab

Dieses Spiel ist sehr britisch, sehr skurril – macht auf seine Art aber großen Spaß. Der "Lawn Mowing Simulator" erfüllt zumindest virtuell den Traum vieler kleiner und großer Jungs vom Aufsitz-Rasenmäher.
© W&V

Rasenmäher-Simulator: Schneidet gut ab

Um gleich mal aus dem Mähkästchen zu plaudern: Welcher kleine Junge und welcher große Kerl träumt nicht davon, irgendwann mal mit dem Aufsitz-Rasenmäher über die Wiese zu preschen? Meist ist der eigene Rasen aber so klein, dass es nur zu einem langweiligen Hand-Rasenmäher reicht. Das lässt sich mit dem "Lawn Mowing Simulator" ab sofort zumindest virtuell ändern. Die skurrile Mäh-Simulation, deren Entwickler Skyhook Games natürlich aus dem Rasenpflege-begeisterten England kommt, gibt es jetzt erstmals auch für PlayStation 4 und 5. Sie macht den Traum wahr, auf einem großen Rasenmäher zu thronen. Das sorgt für erstaunlich viel Spaß und ist auf seine Art auch wunderbar beruhigend – allerdings nicht, wenn plötzlich Dinosaurier im Weg stehen.

Die Klinge muss scharf sein

Wer sich dabei einfach auf sein Vehikel hockt und losbrettert, hat praktisch schon verloren. Denn professionelles Rasenmähen braucht viel Vorbereitung, Konzentration und Geschick. Die Klinge muss scharf sein, der Tank voll. Und Hindernisse wie Spielzeug oder Steine müssen zuvor aus dem Weg geräumt werden – sonst droht Punktabzug. Aber dann kann’s losgehen, am liebsten in hochherrschaftlichen englischen Parks und Grünanlagen. Wer clever mäht, erledigt seinen Job mit möglichst wenigen langen Bahnen und ohne ständig rangieren zu müssen. Aber aufgepasst: Zu viel Tempo ruiniert den Motor.

Garantiert ohne Action und Spannung

Wer Blumen schreddert und Rasenkanten ungepflegt stehen lässt, hat schlechte Karten. Zum "Lawn Mowing Simulator" gehört auch eine kleine Wirtschaftssimulation, in der der Spieler eine florierende Gartenbaufirma aufbauen muss. Und wer Herausforderungen sucht, setzt sich Zeitlimits oder füllt den Benzintank nur zur Hälfte. Action und Spannung umfährt der Mäh-Simulator konsequent. Und die Grafik nutzt nicht einmal die Hardware der PlayStation 4 aus. Aber: Man will es einfach immer und immer wieder probieren – beim nächsten Mal im wahrsten Sinne des Wortes besser abzuschneiden. (Für PS, Xbox, und PC, 16 Euro, ohne Altersbeschränkung)

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 27. April 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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