Bleibt noch die Antwort auf die Frage nach dem Verbleib der plötzlich fehlenden Mitarbeiter, die während der Corona-Krise massenweise entlassen worden sind. Hier kommt einem übrigens zuerst die Lufthansa in den Sinn, die trotz massiver staatlicher Hilfen über 30000 Stellen gestrichen hat und jetzt merkt, dass sie den Betrieb mit der geschrumpften Belegschaft kaum noch aufrechterhalten kann. Etliche der fehlenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Babyboomer-Generation sind übrigens in den (Vor-)Ruhestand gegangen, zahllose andere haben eine Anstellung in krisensichereren Branchen gefunden. Dazu gehört auch der öffentliche Sektor, dem allerdings trotz vieler Neueinstellungen noch immer zahllose Fachkräfte fehlen.       


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen.