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Schlimmer Bug: Android 13 gefährdet Diabetiker

Zu hohe oder zu niedrige Werte? Viele Diabetes-Patienten verlassen sich auf das Zusammenspiel von Sensoren und Apps. Doch unter dem Google-Betriebssystem Android 13 gibt es erhebliche Probleme bei der Messung.
© W&V

Millionen deutsche Diabetes-Patienten haben ein Problem: Weil im Betriebssystem Android 13 ein Bluetooth-Fehler besteht, sind sie in Gefahr. Bei Blutzucker-Messsystemen treten Probleme auf!

Smartphones dienen den betroffenen Patienten als Lesegerät für die über Sensoren ermittelten Werte. Zu hohe oder zu niedrige Werte sind wichtige Parameter. Aber aktuell warnt die App nicht, weil die Verbindung zwischen dem Messgerät und der Anwendung nicht funktioniert, berichtet die ARD . Die Folge: eine möglicherweise gefährliche Unterzuckerung, wenn die Alarmfunktion nicht mehr sachgemäß arbeitet. Google bestätigte der ARD das Problem. Lebensgefahr besteht zwar nicht, aber die Bedrohung ist konkret.

 

Sensor- und Smartphone-Hersteller, Google, Behörden, Ärzte und Patienten müssen nun Hand in Hand arbeiten. Die ARD berichtet weiter, dass schon zahlreiche Beschwerden beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingegangen sind. Man untersuche die Vorfälle.

Gerade ältere Smartphones sind offenbar betroffen. Android 13 steht seit August 2022 zum Download bereit. Der Tipp, den die ARD veröffentlicht hat: "Die beiden führenden Sensor-Hersteller, Abbott und Dexcom, empfehlen Nutzerinnen und Nutzern, auf ihren Smartphones automatische Betriebssystem-Updates zu deaktivieren und neue Versionen nur dann zu installieren, wenn sie von den Herstellern geprüft wurden."

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