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Apple bringt das teuerste iPhone aller Zeiten

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Smartphone-Luxus von Apple und mit der neuen Bahn-App, die (wahrscheinlich) pünktlich kommt.
© W&V

Apple bringt das teuerste iPhone aller Zeiten

An deftige Preiserhöhungen mussten sich deutsche Apple-Kunden in den letzten Jahren gewöhnen. So wurde das iPhone 14 Pro/Pro Max im vergangenen Herbst dank 16 Prozent "Apple-Inflation" um bis zu 200 Euro teurer. Eine der Hauptursachen war der schwächelnde Euro. iPhone-Käufer in den USA blieben vom Apple-Aufpreis dagegen weitgehend verschont. Das dürfte sich dieses Jahr ändern. Wedbush-Analyst Dan Ives rechnet beim iPhone 15 mit Preisanhebungen von bis zu 200 Dollar, die vor allem das Pro/Pro Max deutlich teurer machen sollen. Ergebnis wären die kostspieligsten iPhones aller Zeiten. Wobei "aller Zeiten" relativ ist – denn niemand weiß, was 2024 das iPhone 16 kostet.

Auf Druck der EU erstmals mit USB-C

Ives gilt als zuverlässige Quelle. Er hat Apples Preispolitik in der Vergangenheit schon mehrfach korrekt vorhergesagt. Schuld sollen die üblichen "gestiegenen Produktionskosten" sein. Technisch dürfte das iPhone 15 keine allzu aufregenden Neuheiten bringen. Als Highlights werden eine deutlich aufwändigere Periskop-Tele-Kamera beim 15 Pro Max und die von der EU geforderte Umstellung auf USB-C bei allen Modellen erwartet. Was die neuen US-Preise für Deutschland bedeuten, ist bisher noch unklar.

Hoffnung macht der gestiegene Euro-Kurs

Hierzulande ist das iPhone 14 mit offiziellen Preisen zwischen 999 und 2.099 Euro ohnehin schon extrem teuer, viel Luft nach oben bleibt nicht. Ein iPhone 15 unter 1.000 Euro erscheint aber kaum mehr realistisch. Hoffnung macht der wiedererstarkte Euro: Er hat seit September 2022 gegenüber dem Dollar um knapp 11 Prozent zugelegt. Apple freut sich über die Mehreinnahmen, hat die Deutschland-Preise aber natürlich nicht in diesem Ausmaß gesenkt.

Das sind die Themen von TechTäglich am 15. Juni 2023:

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