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Nächste Musk-Idee: Tweetdeck wird kostenpflichtig

Die Web-App Tweetdeck zeigt Tweets nebeneinander in Spalten an – und ermöglicht es damit, parallel einen Überblick zu verschiedenen Themen zu haben. Elon Musk macht jetzt Schluss mit der Gratisnutzung des Profi-Programms.
© W&V

Nächste Musk-Idee: Tweetdeck wird kostenpflichtig

Tweetdeck ist das Lieblingsprogramm vieler Twitter-Profis. Die 2008 gestartete Software zeigt Tweets nebeneinander in Spalten an. Damit ist es möglich, parallel viele verschiedene Themen, Nutzer oder Hashtags im Blickfeld zu haben. Twitter selbst spricht von einem "leistungsfähigen Echtzeit-Tool für Leute, die auf Twitter zu Hause sind". Im Zuge von Elon Musks jüngstem Twitter-Chaos mit der Lesebeschränkung für Nutzer und dem obskuren "Häufigkeitslimit" (W&V berichtete) ist Tweetdeck wieder in den Fokus geraten. Weil die Web-App von den Beschränkungen nicht betroffen war, war sie wegen der Flut von Zugriffen zwischenzeitlich nicht mehr nutzbar. Mittlerweile läuft Tweetdeck wieder – bleibt aber nicht mehr lange kostenlos.

In einem Monat nur mehr per Abo

Denn "Chief Twit" Musk hat das Profi-Werkzeug als nächste Einnahmequelle fürs finanziell dümpelnde Twitter entdeckt, so The Verge. Zugriff auf die gerade gestartete neue Version von Tweetdeck haben künftig nur noch registrierte Nutzer, die für Twitters "Blue"-Abo bezahlen. Das kostet aktuell in Deutschland 9,52 Euro im Monat oder 99,96 Euro im Jahr, wenn es über die Website abonniert wird. Die Bezahlpflicht tritt laut Twitter-Infos in 30 Tagen in Kraft, also Anfang August. Viele Twitter-Profis, die bereit wären, für Tweetdeck zu bezahlen, dürften sich aber fragen, ob dann auch der peinlich gewordene blaue Verifizierungs-Haken zu sehen ist – der verrät, dass man Elon Musk allen Ernstes Geld hinterherwirft.

Nintendo-Fans bombardieren "Elon"-Schriftzüge

Einige Nintendo-Fans haben darauf sicherlich keine Lust. Sie haben im Spiel "The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom" aus Protest damit begonnen, "Elon"-Schriftzüge zu bombardieren. Dafür gibt es Tausende von Likes – zumindest so lange, bis Twitter die Accounts sperrt.

Das sind die Themen von TechTäglich am 4. Juli 2023:

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