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Lesedauer 3 Min.

iPhone 15 Pro: Produktionsstart, Preisaufschlag und Pläne

Sinkende Smartphone-Verkäufe belasten die Unternehmen weltweit. Doch für Apple sind die Vorzeichen wieder positiver. Im September gehen vier neue iPhone-Modelle in den Verkauf. Die heiße Phase hat jetzt begonnen.
© W&V

Die heiße Produktionsphase der vier neuen iPhone-15-Modelle hat begonnen. Gerade rechtzeitig. Denn laut neuer Zahlen von Counterpoint Research und Canalys boomt das iPhone!

Bereits seit einiger Zeit bereiten deutlich sinkende Smartphone-Verkäufe den Herstellern Sorgen. Im zweiten Quartal dieses Jahres war es ein Gesamt-Minus von 11 Prozent. Samsung kam auf 21 Prozent Marktanteil, Apple auf 17 Prozent.

Für die Zukunft sehen die Vorzeichen wieder positiver aus. Besonders wichtig dafür sind aufstrebende Märkte wie Südostasien und Indien. Die Canalys-Analysten denken dabei natürlich an die vier neuen iPhone-15-Modelle: iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Die Nachfrage werde stark sein. 

Aber ist Apple auch "stark" genug, um in ausreichenden Stückzahlen produzieren zu können? Gerade die Pro-Modelle werden wohl, wie bei der iPhone-14-Reihe, wieder den größten Absatz finden.  

An dieser Stelle gibt es aktuell Entwarnung. Insider erklärten zwar zuletzt, die Liefersituation des kommenden iPhone 15 werde schwierig. LG könne nicht ausreichend Displays für die Pro-Geräte bauen. Die Display-Experten von DSCC beruhigen aber nun. Apple habe "alles im Griff". LG Display konnte offenbar alle Probleme aus dem Weg räumen.

Die schlechte Nachricht – für Kaufinteressenten: Es droht ein Preisaufschlag für die Pro-Modelle. Erste Gerüchte gab es bereits im Juni. Apple dürfte, so bestätigt es nun auch das gut informierte Portal Bloomberg, den Preis anheben. Wie viel mehr das iPhone 15 Pro bzw. das 15 Pro Max im September im Vergleich zu 14 Pro und 14 Pro Max kosten könnte, verraten die Insider allerdings nicht. Möglich, dass es bis zu 100 Euro Aufschlag sind. 

Was man dann dafür Neues bekommt? Laut Gerüchtebörse Sonderfarben (Rost-Rot und/oder Pink) sowie einen größeren Akku, eine optimierte Kamera und angeblich ein Display, dessen schwarzer Innenrand deutlich dünner wird. 

Apple will offenbar den Rahmen des iPhones in Zukunft komplett verschwinden lassen. Wie The Elec schreibt, hat Apple die Zulieferer Samsung Display und LG Display informiert, dass man ein solches OLED-Display zu verbauen wünscht. Der Wermutstropfen ist das angepeilte Release-Datum: Etwa 2030 sollen dann Face ID und alle Sensoren unter dem Display verschwinden. 

Das sind die Themen in TechTäglich am 26.7.2023:

Google Street View: Neue Bilder für Deutschland

iPhone 15 Pro: Produktionsstart, Preisaufschlag und Pläne

Microsoft: Neuer Xbox-Controller mit Pizza-Duft

Mediamarkt Saturn launcht Akku-TV für unterwegs

Meta-Chef Tino Krause: "Business Messaging hat riesiges Potenzial"

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