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Lesedauer 2 Min.

Böse Überraschung beim Snickers-Geschmackstest

In der Kampagne Snickersgate der französischen Agentur CLM BBDO gönnen sich hungrige Konsumenten und Mitarbeiter einen Schokoriegel - und erleben eine böse Überraschung.
© W&V

Mit verbundenen Augen ist es schwer eine Aprikose allein am Geschmack zu erkennen. Könnte es nicht auch ein Pfirsich sein? Oder roten von weißem Wein unterscheiden, das ist auch nicht leicht, wenn er in schwarzen Gläsern daher kommt. Die feinen Nuancen erfordern einen sensiblen Gaumen. 

Erdnuss und Kokosnuss schmecken aber - trotz des gemeinsamen Nenners Nuss - recht verschieden. Wie es sich wohl anfühlt mit geschlossenen Augen in ein Bounty zu beißen und dabei ein Snickers zu erwarten? Ein kleiner Schock für den Gaumen. Je nach individueller Empfindlichkeit, kann es einem da schon den Magen umdrehen.

Mit diesem Gefühl spielt Mars in seiner Kampagne für Snickers: Um die Einmaligkeit des Schokoriegels zu beweisen, lässt der Food-Hersteller Konsumenten, Mitarbeiter und selbst den fiktiven Chef in einen Riegel beißen, der nach der Verpackung zu urteilen ein Snickers ist. Die hungrigen Protagonisten im Film reißen die Tüte auf und beißen herzhaft zu - und merken dann plötzlich, dass da etwas nicht stimmt.

Herauskommt ein #SnickersGate, das Mars mit der französischen Agentur CLM BBDO umgesetzt hat, um zu beweisen: "We´re not us when we´re hungry". Auf Twitter haben sich Konsumenten darüber beschwert und laut den Franzosen mehr als 20.000 Interaktionen ausgelöst.

Den Magen verdreht hat die Kampagne also einigen - doch vergiftet wurde zum Glück keiner: Denn, wie die Macher betonen:  Die Allergene sind für beide Produkte die selben, die Marke hat ihre Konsumenten mit dem Geschmackstest also keinerlei Risiken ausgesetzt. 

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