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Lesedauer 3 Min.

Champions League: Gastro benötigt zwei TV-Verträge

Gastronomen, die den Gästen alle Champions-League-Spiele zeigen wollen, benötigen nun zwei TV-Verträge: Die Mehrheit der Spiele läuft auf DAZN. Amazon-Partien laufen über den Sky-Vertrag.
© W&V

Gastronomen benötigen in der neuen Saison der Champions League zwei Verträge. Sky besitzt keine eigenen Rechte für den wichtigsten Fußball-Europapokal-Wettbewerb und bietet nun nach einer Einigung mit Amazon 16 Live-Spiele in seinen Gastro-Verträgen mit Sportbars an. Bei den Spielen handelt es sich um Partien vom Dienstag. Um die Spiele zeigen zu dürfen, benötigen die Gastronomiebetriebe entweder das Sportsbar- oder das International-Paket von Sky, wobei die Spiele auf einem speziellen Kanal des Sky Receivers über Kabel oder Satellit bereitgestellt werden. 

"Durch die Vereinbarung mit Prime Video ergänzt Sky sein Angebot um die hochkarätigen Live-Spiele in der UEFA Champions League," kommentiert Charly Classen, Sportchef bei Sky Deutschland. Kneipen, die ihren Kunden auch die übrigen Partien zeigen wollen, benötigen einen weiteren Kontrakt mit DAZN. Der Pay-Streamingdienst besitzt Live-Rechte für 121 Partien und hat nach eigenen Angaben den ausgelaufenen Kooperationsvertrag mit Sky nicht verlängert. 

DAZN mit eigener Box

Auch für die Bundesliga benötigen Gastronomen zwei Verträge, um ihren Kunden alle Spiele live anbieten zu können. Sky zeigt alle Begegnungen am Samstag, DAZN überträgt die Live-Partien am Freitag und am Sonntag. Erst kürzlich hatte DAZN mit der DAZN-TV-Box eine eigene Business-Lösung für die kommerzielle Verwendung in Gaststätten vorgestellt. Der Preis bewegt sich bei 250 Euro im Monat bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten, wobei der Preis unabhängig ist von der Größe des Betriebes oder der Anzahl der TV-Geräte. Wer allerdings parallel andere Spiele zeigen möchte, benötigt weitere Boxen, für die dann jeweils 60 Euro fällig werden. "Mit DAZN For Business bringen wir unsere innovative Streaming-Technologie auch in die Gastronomie, sodass alle Inhaber von Kneipen, Bars oder Restaurants ihren Gästen den besten Live-Sport zu sehr fairen Konditionen anbieten können," sagt Thomas de Buhr, Executive Vice President DAZN DACH. (dpa/st)

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