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Die 3 besten Argumente für Micro-Influencer

Influencer ist nicht gleich Influencer. Und was einst gutes Influencer-Marketing war, ist noch lange nicht zukunftstauglich. Wir sagen Ihnen, welche Trends sie beim Thema Influencer nicht verpassen dürfen.
© W&V

Spätestens seit dem Manager-Magazin-Interview mit Influencerin Caro Daur und den Fragen, die Daur nicht beantworten wollte, das Magazin aber dennoch abdruckte, ist eine neue Debatte um den Sinn und Unsinn von Influencern entstanden. Vor allem wird die Frage diskutiert, ob Influencer an Glaubwürdigkeit verlieren. Und während die einen glauben, das geschehe durch die Tatsache, dass Influencer das kennzeichnen von bezahlten Posts oft nicht so genau nehmen, sind andere davon überzeugt, dass die Glaubwürdigkeit seit dem Moment abnimmt, seitdem immer mehr Influencer ihre Einkünfte und Zusammenarbeiten öffentlich machen.

Was jedoch fest steht sind zwei Phänomene: Influencer sind nach wie vor die Popstars der heutigen Jugend und aus den sozialen Medien nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend groß ist ihr Einfluss, vor allem bei den jungen Leuten. Gleichzeitig wird die Distanz zwischen Influencer und Follower immer größer, je größer die Schar der Fans wird und je erfolgreicher die Influencer werden.

Was also tun? Inzwischen setzen immer mehr Unternehmen auf Micro-Influencer. Das sind Influencer, die in der Regel nur wenige hundert oder tausend Follwer haben. Doch was sind die Vorteile dieser Kleinst-Influencer? Das sind unsere Top 3:

1. Besonders treue und interaktionsfreudige Follower

Je weniger Follower, desto mehr melden sie sich zu Wort, das ist die Faustregel. Und je mehr sich die Fans aktiv einbringen, desto glaubwürdiger ist der einzelne Influencer. Und desto erfolgreicher ist für das Unternehmen auch die Zusammenarbeit mit ihm; generell lautet die Faustregel: je höher die Engagement-Rate der User, desto höher in der Regle auch die Wirkung für die Marken

2. Demokratisierung der Werbung

Reichweite bekommen Unternehmen, die auf Micro-Influencer setzen, weniger über die Anzahl der Follower. Also brauchen sie eine Vielzahl an Kleinst-Influencern, mit denen sie zusammenarbeiten. Das wirkt. Denn jeder Blogger hat seine eigenen Art, über das Produkt zu berichten. Das demokratisiert den Werbeprozess, das Unternehmen ist nicht vom Engagement eines einzigen Influencers abhängig

3. Weniger Geld für mehr Wirkung

Micro-Influencer verdienen oft wenig bis kein Geld mit ihren Posts, meistens reicht die Einladung oder das Überlassen der Produkte. Influencer, die hingegen mehr als eine Million Follower haben, verdienen in der Regel bis zu 5000 Euro mit einem Post. Ein Investment, das sich schnell für das Unternehmen bemerkbar macht. Micro-Influencer sind hingegen oft markentreuer, weil sie wirklich von einem Produkt überzeugt sind. Das wiederum merken die User und kaufen...

Noch mehr Wissen zum Thema Social-Media-Marketing gefällig? Am 12. Februar startet die dreiteilige Serie "So geht Social-Media-Marketing heute". Sichern Sie sich schon heute Ihr Serien-Bundle.

Wer sein Wissen zum Thema Micro-Influencer vertiefen will, dem sei die Ausgabe 6 ans Herz gelegt. Darin finden Sie Wissenswertes zum neuesten Social-Media-Trend.

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