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Jetzt auch in Deutschland: Bezahlen per Implantat

Heute in TechTäglich: Im Laden kontaktlos bezahlen, ohne Karte, Handy oder Smartwatch – das funktioniert tatsächlich. Ein Startup bringt seine Bezahl-Implantate jetzt nach Deutschland.
© W&V

Jetzt auch in Deutschland: Bezahlen per Implantat

Einfach nur die Hand über den Kartenleser halten, ohne Karte, Smartphone oder Uhr, und so im Laden bezahlen – das klingt schwer nach Science-Fiction, funktioniert aber tatsächlich schon. Das britisch-polnische Startup Walletmor bringt sein Bezahlsystem per Implantat jetzt auch nach Deutschland. Dem Träger wird dabei ein Mini-Gerät von der Größe einer kleinen Sicherheitsnadel unter die Hautoberfläche der Hand eingesetzt. Das Implantat ist etwa einen halben Millimeter dick. Es besteht aus einem integrierten Schaltkreis und einer Metallhülle, die als Antenne für den NFC-Chip dient und die von einem hermetisch abgedichteten Biopolymer-Gehäuse aus medizinischem Kunststoff umschlossen ist.

Das Bezahl-Implantat kostet 199 Euro

Das Implantat, das alle medizinischen Richtlinien der EU erfüllt, ist ein passives Gerät und hat keine eigene Energiequelle (Batterie). So kann ihm auch nicht der Strom ausgehen. Es erzeugt selbst keine Funkwellen und wird nur aus kurzer Entfernung von einem kontaktlosen Zahlungsterminal aktiviert. Die Träger lassen sich laut Hersteller auch nicht durch das Signal orten. Bezahlt wird über die europäische iCard-Plattform. Nach Angaben von Walletmor zahlen in Deutschland, Belgien, Großbritannien und den skandinavischen Ländern die ersten rund 500 Kunden bereits mit dem 199 Euro teuren Implantat. Das Einsetzen dauert demnach nur 15 Minuten. EU-weit gibt es aktuell über 50 Kliniken und Labors, die das Bezahl-Implantat einsetzen können.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 16. Dezember 2021:

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