Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Jetzt auch in Deutschland: Bezahlen per Implantat

Heute in TechTäglich: Im Laden kontaktlos bezahlen, ohne Karte, Handy oder Smartwatch – das funktioniert tatsächlich. Ein Startup bringt seine Bezahl-Implantate jetzt nach Deutschland.
© W&V

Jetzt auch in Deutschland: Bezahlen per Implantat

Einfach nur die Hand über den Kartenleser halten, ohne Karte, Smartphone oder Uhr, und so im Laden bezahlen – das klingt schwer nach Science-Fiction, funktioniert aber tatsächlich schon. Das britisch-polnische Startup Walletmor bringt sein Bezahlsystem per Implantat jetzt auch nach Deutschland. Dem Träger wird dabei ein Mini-Gerät von der Größe einer kleinen Sicherheitsnadel unter die Hautoberfläche der Hand eingesetzt. Das Implantat ist etwa einen halben Millimeter dick. Es besteht aus einem integrierten Schaltkreis und einer Metallhülle, die als Antenne für den NFC-Chip dient und die von einem hermetisch abgedichteten Biopolymer-Gehäuse aus medizinischem Kunststoff umschlossen ist.

Das Bezahl-Implantat kostet 199 Euro

Das Implantat, das alle medizinischen Richtlinien der EU erfüllt, ist ein passives Gerät und hat keine eigene Energiequelle (Batterie). So kann ihm auch nicht der Strom ausgehen. Es erzeugt selbst keine Funkwellen und wird nur aus kurzer Entfernung von einem kontaktlosen Zahlungsterminal aktiviert. Die Träger lassen sich laut Hersteller auch nicht durch das Signal orten. Bezahlt wird über die europäische iCard-Plattform. Nach Angaben von Walletmor zahlen in Deutschland, Belgien, Großbritannien und den skandinavischen Ländern die ersten rund 500 Kunden bereits mit dem 199 Euro teuren Implantat. Das Einsetzen dauert demnach nur 15 Minuten. EU-weit gibt es aktuell über 50 Kliniken und Labors, die das Bezahl-Implantat einsetzen können.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 16. Dezember 2021:

Neueste Beiträge

Sleep-Tech-Marketing
WuV Community Icon 3.600 Euro, Abo, kein Store: Eight Sleeps Wette auf Deutschland
Deutschland ist für Eight Sleep nach eigenen Angaben der wichtigste Markt in Kontinentaleuropa. Das US-Unternehmen setzt hierzulande auf Podcasts, Spitzensport und eine Software, die möglichst unauffällig im Hintergrund arbeitet. Wie die Strategie funktioniert und was unabhängige Forschung über die Wirkung sagt.
10 Minuten
28. Aug 2026
Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten
Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Studie
Die 10 liebsten Mineralwassermarken der Deutschen
Nur Kaffee trinken die Deutschen häufiger als Wasser. MDR-Werbung (MDRW) und das IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung haben ermittelt, wer was trinkt und welche Marken am beliebtesten sind.
3 Minuten
24. Mär 2016
TechTäglich
WeWard: Neue App bezahlt fürs Gehen
Heute in TechTäglich: Um 1910 ging jeder Deutsche im Schritt 20 Kilometer am Tag. In modernen Zeiten mit Lieferdiensten und Home Office sind es nur noch 400 Meter. Eine neue App entlohnt jetzt fürs Spazierengehen.
2 Minuten
25. Mär 2022
TechTäglich
Liste: Die beliebtesten Vinyl-Platten aller Zeiten
Heute in TechTäglich: Das Portal money.co.uk und die Musikdatenbank Discogs haben aktuell ein spannendes Ranking erstellt. Welche Schallplatten sind weltweit besonders populär? Überraschung: Die Stones fehlen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige