2. Jul 2026
Lesedauer 5 Min.
Gastbeitrag
5,5 Milliarden für AI-Services – und Deutschland diskutiert noch über Tool-Lizenzen
Während asiatische Konzerne KI als Standard in ihre Wertschöpfung einbauen, hängt die deutsche Marketing- und Retailbranche in der Tool-Phase fest. Eine Replik auf den Happiness-Report aus dem April. Sven Lohwasser, AI Hub Business Lead bei Cheil Germany, über die Lücke zwischen koreanischer Praxis und deutscher Debatte.
Ende April hat Conrad Breyer in der W&V einen Befund vorgelegt, der seitdem die Branchen-Runden bewegt. Der diesjährige Happiness-Report von BVDW, Appinio und Awork nennt eine Zahl: 16 Prozent. Nur so viele Mitarbeitende halten die eigene Agentur für KI-ready. Vier von fünf sehen es anders. Die Erklärung, die Breyer und die Studienautoren anbieten, geht in dieselbe Richtung. Das Problem ist Führung.