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Lesedauer 3 Min.

Amazon: Jetzt doch ein 39-Euro-Ticket!

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V: Heute mit Amazons 39-Euro-Ticket und dem Porno-Storno der Behörden.
© W&V

Das 49-Euro-Ticket ist in aller Munde. Aber auch das "39-Euro-Ticket" von Amazon ist inzwischen ein Aufreger! Aktuell zeigt sich: Amazon hat den Mindestbestellwert für Nicht-Prime-Mitglieder nun doch von 29 auf 39 Euro angehoben. Am 31. Januar hatte W&V bereits über das Hickhack um den Preis berichtet. Seinerzeit hatten einige Medien die Anhebung auf 39 Euro kommuniziert, sie war auch kurzzeitig in den Amazon-AGBs zu finden und dann wieder verschwunden. Amazon dementierte die Medienberichte, da sei nichts dran. 

Nun aber doch die 39-Euro-Wende des Konzerns: Aufgrund gestiegener Lieferkosten sieht sich das Unternehmen gezwungen, erst ab 39 Euro Gratis-Lieferungen anzubieten. Je nachdem, was unterhalb der Grenze von 39 Euro bestellt wird, fallen dann zwischen 3 und 10 Euro Versandkosten an. Prime-Abonnenten erhalten nach wie vor alle ihre Lieferungen versandkostenfrei. Bücher, Hörbücher und Kalender können weiterhin versandkostenfrei bestellt werden. Diese Tradition hat Amazon (noch) nicht abgeschafft.

 

Über Jahre hatte Amazon die Versandkostenpreise stabil gehalten, das muss man dem Unternehmen zugute halten. Aber wirtschaftliche Zwänge sorgen offenbar dafür, dass Amazon überall an der Kostenschraube dreht, in diesem Fall zu Ungunsten von Kundinnen und Kunden. Zuletzt hatte Amazon die Entlassung von 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkündet. Noch nie wurden so viele Menschen auf einmal bei dem Unternehmen entlassen.  

Einzig gute Nachricht für Kundinnen und Kunden: Wie sich aktuell zeigt, weitet Amazon die Rückgabefrist bei manchen Produkten deutlich aus. Bisher konnten Artikel meist nur 30 Tage lang zurückgegeben werden. Bei einigen wurde diese Frist nun auf 180 Tage ausgeweitet.

Das sind die Themen in TechTäglich am 16.2.2023:

Amazon: Jetzt doch ein 39-Euro-Ticket 

Meta: "Neue Transparenz bei Werbeanzeigen" Augenwischerei?

Pornhub & Co.: Behörden wollen Porno-Storno

Schlimmer Bug: Android 13 gefährdet Diabetiker

USA: McDonalds-KI-Roboter-Kellner sind Versager

 

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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