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Apple-Brille: Das kann sie wirklich

Erste Tester verraten, was es mit der neuen Datenbrille von Apple auf sich hat. Die Zahl der Anwendungsfälle ist unglaublich.
© W&V

Apple-Brille: Das kann sie wirklich

Es ist nicht wirklich so, dass die Welt der Juni-Premiere von Apples Datenbrille, die "Reality Pro" heißen könnte, atemlos entgegenfiebert. Denn bisher floppt das Metaversum gewaltig, der Einsatzzweck wirkt eher nebulös. Und ein Preis von 3.000 Euro und mehr ist auch kein brillantes Verkaufsargument. Aber so langsam lichtet sich der Nebel. Und ein interner Tester lässt unter der Hand wissen, dass ihn das Apple-Headset jetzt regelrecht "weggeblasen" habe: "Der Sprung, den sie seit Ende letzten Jahres gemacht haben, ist gigantisch. Ich war skeptisch, aber jetzt bin ich in einer 'Nimm mein Geld und gib mir das Ding'-Manier überwältigt."

Groß-Leaker Mark Gurman von Bloomberg verrät in seiner neuesten "Power On"-Kolumne jetzt, was die Apple-Brille angeblich wirklich kann. Er prognostiziert eine Art Schrotflinten-Taktik, bei der Apple – ähnlich wie 2014 beim Start der Watch – noch nach den perfekten Einsatzgebieten sucht: "Apple plant, das Headset mit einer Vielzahl von Funktionen auszustatten – Spiele, Fitnessdienste, sogar eine App zum Lesen von Büchern in der virtuellen Realität – und hofft, dass die Käufer etwas finden, das ihnen gefällt."

Elf Einsatzzwecke für die Apple-Brille

  • Die Möglichkeit, die meisten der bestehenden iPad-Apps von Apple in Mixed Reality auszuführen, also in einer Mischung aus AR und VR. Dazu gehören Bücher, Kamera, Kontakte, FaceTime, Dateien, Freeform, Home, Mail, Karten, Nachrichten, Musik, Notizen, Fotos, Erinnerungen, Safari, Aktien, TV und Wetter.
  • Eine neue Wellness-App mit Schwerpunkt auf Meditation, die mit eindrucksvollen Grafiken, beruhigenden Klängen und Sprachausgabe aufwartet.
  • Die Möglichkeit, Hunderttausende bestehender iPad-Apps von Drittanbietern aus dem App Store ohne zusätzliche Arbeit oder mit minimalen Änderungen auszuführen.
  • Ein neues Portal für Sportübertragungen in virtueller Realität als Teil von Apples Vorstoß in das Streaming von Live-Spielen und Nachrichten.
  • Ein großer Fokus auf Spiele, einschließlich hochkarätiger Titel von Drittentwicklern für andere Apple-Geräte.
  • Eine Funktion zur Verwendung des Headsets als externer Monitor für einen angeschlossenen Mac.
  • Erweiterte Videokonferenzen und virtuelle Besprechungsräume mit realistischen Avataren, die im Idealfall das Gefühl vermitteln, dass die Benutzer am selben Ort interagieren.
  • Neue Werkzeuge für die Zusammenarbeit über die Freeform-App, mit denen Benutzer an virtuellen Whiteboards arbeiten und gemeinsam Material durchgehen können.
  • Ein neues, auf VR ausgerichtetes Fitness+-Erlebnis für das Training mit dem Headset (obwohl diese Funktion wahrscheinlich erst später kommen wird).
  • Eine Möglichkeit, Videos anzusehen, während man in eine virtuelle Umgebung eintaucht, zum Beispiel in eine Wüstenlandschaft oder den Himmel.
  • Die Benutzer werden das Headset auf verschiedene Arten bedienen können, beispielsweise durch Hand- und Augensteuerung oder per Siri. Es funktioniert auch mit einer angeschlossenen Tastatur oder mit der Steuerung von einem anderen Apple-Gerät.

Das sind die Themen von TechTäglich am 24. April 2023:

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